Generalversammlung 2012
Am vergangenen Samstagabend fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen im Gasthof Köck statt. Der Versammlung war ein Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der St. Georg Kirche vorausgegangen, den Pfarrer Franz Speckbacher feierlich zelebrierte und von Feuerwehrmännern aktiv mit gestaltet wurde. Zum Abschluss der Messe dankte Pfarrer Franz Speckbacher den Feuerwehrmännern für ihren Einsatz und Dienst am Nächsten und erbat Gottes schützende Hand für ihre Einsätze. Dem Bericht des Ersten Kommandanten Thomas Herrschmann war zu entnehmen, dass die Feuerwehrkameraden im vergangenen Jahr wieder fleißig und vielseitig engagiert waren.
Zur Jahreshauptversammlung konnte Vorstand Georg Moser neben zahlreichen Feuerwehrkameraden und Feuerwehrfrauen insbesondere Bürgermeister Manfred Kaschel begrüßen. Nach dem gemeinsamen Abendessen gedachte man des im abgelaufenen Jahr verstorbenen Feuerwehrmanns Otto Huber.
Schriftführer Josef Prock berichtete über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Die Feuerwehr beteiligte sich an zahlreichen Festen und Veranstaltungen der örtlichen Vereine, wie beim Schießen in Hausberg, am Gerzener Kriegerjahrtag, am Ferienprogramm der Gemeinde mit einer Schlauchbootfahrt, am Volkstrauertag und am Kathreinmarkt. Als eigene Veranstaltungen führte er das Maibaumaufstellen, die Fahrt nach Karpfham, den Vereinsausflug zur Kampenwand mit vorheriger Besichtigung des Magirus-Feuerwehrmuseum und das mittlerweile traditionelle Vergleichswatten gegen den Stammtisch der Jungfüchse, sowie die Christbaumversteigerung an, die von den Mitgliedern gut besucht waren. Darüber hinaus wurden mehrere Vorstandssitzungen abgehalten. Abschließend teilte er der Versammlung mit, dass mit Isabella Gneißinger, Stephan Moser, Vanessa Ellwanger und Matthias Aumann vier Mitglieder neu in den Feuerwehrdienst aufgenommen wurden. Austritte gab es zwei im abgelaufenen Jahr.
Anschließend berichtete Vorstand Georg Moser detailliert von den einzelnen Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Sehr interessant war die Werksbesichtigung bei Chemie Wacker Burghausen. Gesellschaftlich nahm man auch an den Fahnenweihen in Johannesbrunn und Rothenwörth teil. Das Eisstockschießen gegen die FFW Jesendorf wurde äußerst knapp verloren. Er dankte der Feuerwehrkameradschaft für die gute Beteiligung an den örtlichen und internen Veranstaltungen, die das intakte Vereinsleben und die Bedeutung der Feuerwehr wieder spiegeln. Zudem mussten viele Termine von der Vorstandschaft wahrgenommen und zahlreiche Sitzungen abgehalten werden.
Erster Kommandant Thomas Herrschmann führte in seinem Tätigkeitsbericht an, dass die Gerzener Feuerwehr im vergangenen Jahr zu siebenundfünfzig Einsätzen gerufen wurde, das waren zehn mehr als noch im Jahr davor, bei denen über 980 Einsatzstunden abgeleistet wurden. Insgesamt waren 518 Personen an 41 Tagen im Einsatz. Neben vier Brandeinsätzen war die Feuerwehr bei mehreren Sicherheitswachen gefordert. Bei den sechsunddreißig technischen Hilfeleistungen nahm die Zahl der schlimmen Verkehrsunfälle stark ab, dafür stiegen die Hochwassereinsätze enorm an. Nachdem die Starkregenereignisse erheblich zugenommen haben und die Feuerwehr bei zahlreichen Überschwemmungen ausrücken musste, habe man darauf reagiert und eine neue Flachsaugpumpe aus der eigenen Kasse gekauft, um noch besser, schneller und effektiver helfen zu können, so Herrschmann. Mit der vorhandenen Gerätschaft können bei Überschwemmungen künftig drei Stellen gleichzeitig abgedeckt werden. Die Wehr übernahm bei verschiedenen Anlässen mehrmals die Verkehrsregelung. Die Brandmeldeanlage im Schloss führte bereits zu einem Fehlalarm.
25 Übungseinheiten wurden im vergangenen Jahr abgehalten, bei 288 Teilnehmern und insgesamt 859 Stunden, davon sieben Monatsübungen sowie die Wartung der Hydranten im Ortsbereich. Nach anfänglichem, spärlichem Besuch steigerte sich die Teilnahme kontinuierlich und zum Ende des Jahres waren immer mindestens 25 Teilnehmer anwesend. Sehr guten Zuspruch fanden die Ersten Hilfe Kurse. Bei den durchgeführten drei Leistungsabzeichen gab es zwei Besonderheiten. Ein Leistungsabzeichen THL bestand aus einer reinen „Goldenen“ Gruppe und ein Leistungsabzeichen Wasser aus den Mitgliedern der Jugendtruppe mit rein „Bronze“, die seitens der Prüfer sehr großes Lob für das gewissenhafte Durchführen ernteten.
Zum Jahr 2012 sagte der Kommandant, dass wieder viele Übungseinheiten geplant sind. Als nächste Termine gab er bekannt: Mittwoch, 21.3. Schulung bei der Firma Winkler in Aham Thema „Airbag, Gas- und Elektro-Pkw. Am Montag, 30.4. Großübung an der Mittelschule Gerzen mit drei Einsatzfahrzeugen. Bei der Beschaffung des erforderlichen neuen FFW Fahrzeuges ist man in Verbindung mit der FFW Bodenkirchen, da diese ein gleiches Fahrzeug benötigen. Falls es zu einer gemeinsamen Ausschreibung kommt, ist eine weitere Kostersparnis möglich. Die Finanzierung seitens der Gemeinde wurde zugesagt, so dass Anfang 2013 das neue Fahrzeug für die Feuerwehr zur Verfügung stehen sollte.
Er dankte dem zweiten Kommandanten und den Gruppenführern für die gute Unterstützung und produktive Zusammenarbeit. Der Jugendfeuerwehr bescheinigte er ein sehr großes Engagement und Wissbegierigkeit und lobte das gute Miteinader Jung-Alt.
Philipp Grötzinger als Atemschutzbeauftragter führte an, dass alle Atemschutzträger einmal im Jahr an einer Pflichtübung teilnehmen müssen, ansonsten ist in einem Brandfall ein Einsatz nicht möglich. Demnächst findet hierzu wieder eine Schulung in Landshut statt. Im September findet an der BSA Osterhofen eine Pflichtveranstaltung statt, wo es um die eigene Sicherheit und den korrekten Umgang mit der Gerätschaft geht.
Der Kassenbericht von Kassier Hans Aumann zeigte, dass die Haupteinnahmen des Vereins das Maibaumaufstellen, der Kathreinmarkt und die Christbaumversteigerung sind. Bei den Ausgaben schlugen im abgelaufenen Jahr der Kauf von Uniformen, Einheits-Pullis und Schwimmwesten für das Ferienprogramm zu Buche. In den vergangenen zehn Jahren konnte die Feuerwehr aus den erwirtschafteten Überschüssen zahlreiche Anschaffungen von technischen Ausrüstungsgegenständen zum Schutze der Wehrmänner im Wert von über 20.000 Euro tätigen. Die Kassenprüfung durch Josef Huber und Jürgen Lang bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung, so dass dem Kassier und der Vorstandschaft Entlastung erteilt werden konnte.
Anschließend stand die Ehrung langjähriger Mitglieder an. Für 10-jährige aktive Dienstzeit wurden Timo Neumann und Bernd Rohrmoser geehrt. Vorstand Georg Moser und Kommandant Thomas Herrschmann ehrten anschließend Wolfgang Ellwanger, Erwin Franke und Rudi Huber für 20 Jahre Einsatz am Nächsten.
Bürgermeister Manfred Kaschel dankte den Feuerwehrmännern und –frauen für ihren freiwilligen Einsatz und die erbrachten Leistungen zum Schutz der Bürgerschaft und Wohle der Allgemeinheit. Er dankte für die vielen Einsatzstunden bei Übungen, die Schulungen im Kindergarten und der Schule, sowie für die Teilnahme und Unterstützung der Gemeinde bei öffentlichen Veranstaltungen. Für die notwendigen Einsätze wünschte er den Feuerwehrmännern alles Gute und allezeit eine sichere Heimkunft. Mit dem Kauf für Ausrüstungsgegenstände aus der eigenen Kasse wird das Gemeindebudget entlastet. Er dankte der Vorstandschaft für die harmonische und kooperative Zusammenarbeit und gratulierte den Geehrten. Sein Wunsch sei es, dass die Feuerwehrgemeinschaft und das Verhältnis weiterhin so herzlich und kameradschaftlich bleiben.
Mit dem Dank an die Bevölkerung und dem Gemeinderat für die großzügige Unterstützung, sowie den Feuerwehrfrauen für ihr Verständnis schloss Vorstand Georg Moser die Versammlung.
Maibaumaufstellen 2011
Traditionell wurde am Ersten Mai von der Gerzener Feuerwehr am Feuerwehrgerätehaus der Maibaum aufgestellt. Bereits am Vorabend bewachten die Feuerwehrkameraden den neu gestifteten Baum die ganze Nacht. Hierzu fanden sich auch zahlreiche Freunde der Feuerwehr ein, die bis in die Morgenstunden bei der Maibaumwache ausharrten.
Zum Maibaumaufstellen konnte Vorstand Moser Georg zahlreiche Besucher begrüßen. Die Feuerwehr bewirtete die Besucher mit Spanferkel, Grillspezialitäten, gegrillten Forellen, Bier vom Fass und alkoholfreien Getränken. Die Kinder konnten sich in der Hüpfburg austoben oder am Sandspielplatz vergnügen. Da sich nach dem Mittagessen der Himmel immer mehr verdichtete, begannen die Feuerwehrmänner früher als geplant unter den fachmännischen Kommandos des Vorstandes Georg Moser den Maibaum in traditioneller Weise mit Schwaiberln und Manneskraft Zug um Zug aufzustellen, bevor dann auch ein kräftiger Regenschauer hernieder prasselte. Anschließend verweilten die Gäste bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen in den Feuerwehrgaragen.
Truppmann Teil 1
Truppmannausbildung erfolgreich abgeschlossen
Gerzen. Am vergangenen Samstag schlossen 29 Kameraden und 5 Kameradinnen der freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden Gerzen, Aham, Binabiburg, Jesendorf, Dietelskirchen, Loizenkirchen und Geisenhausen die Truppmannausbildung TM1 erfolgreich ab. Sehr erfreulich zeigte sich die harmonische brandbezirksübergreifende Zusammenarbeit der beteiligten Wehren. Diese Prüfung ist notwendig um in der Feuerwehr Dienst für den Nächsten leisten zu können. In 34 Unterrichtsstunden, die an acht Terminen im Schulungsraum der Gerzener Feuerwehr abgehalten wurden, lernten die Teilnehmer das „Handwerkszeug“ der Feuerwehr. Neben Rechtsgrundlagen, Organisation der Feuerwehr, Brandkunde, Gefahrgut, Schutzausrüstung und Löschfahrzeuge, wurden auch Kenntnisse von der Verkehrsabsicherung bis zum Einsatz mit dem Rettungsspreizer, sowie vom Schlauchausrollen bis zur Brandbekämpfung vermittelt. Weitere Themen in der Ausbildung waren „Erste Hilfe“, technische Hilfeleistungen, Unfallverhütung. Als Neuerung wurde der Umgang mit den Handfunkgeräten im Zwei-Meter-Band in Theorie und Praxis unterwiesen. Diese Fachspezifische Ausbildung nahm KBM Johann Maier vor. Diese Ausbildung ermöglicht den Teilnehmern die Fortbildung zum Atemschutzgeräteträger. Die praktischen Übungseinheiten „Brennen und Löschen“ fanden bei den Feuerwehren in Aham und Loizenkirchen statt. Sehr interessant für die Feuerwehranwärter war das Zerschneiden und Aufspreizen eines „Unfallwagens“. Zuständig für die Durchführung der Truppmannausbildung waren Kreisbrandmeister Franz Grassinger und Ausbilder Erwin Metzka, der auch den überwiegenden Teil der Ausbildung durchführte. Der Unterricht wurde von den Kommandanten und Gruppenführern der beteiligten Feuerwehren abgehalten. Zu den fahrzeugspezifischen Unterrichtseinheiten brachten die beteiligten Feuerwehren aus Geisenhausen und Jesendorf je ein HLF20/16 bzw. ein TSF mit, um bei der großen Anzahl von Teilnehmern eine intensive Ausbildung und Unterrichtung zu ermöglichen. Im Rahmen der praktischen Ausbildung wurden alle Teilnehmer durch eine Einsatzsimulation überrascht. Hierzu wurde vorübergehend die LA 3 gesperrt bzw. mit einseitiger Verkehrsführung geregelt. So konnte das vorher erlernte theoretische Wissen gleich praktisch umgesetzt werden. Dies sollte dazu dienen einen Einsatzbezug herzustellen und auf die Gefahren und den notwendigen Eigenschutz hinzuweisen. Nach intensiver Schulung fand nun am vergangenen Samstag die Abschlussprüfung statt. Die Prüfung war gegliedert in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Nach Beantwortung der Fragen musste jeder Prüfling zwei von vier aufgebauten Stationen durchlaufen und die erlernten Fähigkeiten unter den strengen Blicken der Prüfer unter Beweis stellen. Hierzu gehörten die Fahrzeugkunde und der Aufbau eines Unterflurhydranten, die korrekte Inbetriebnahme eines Feuerlöschers und das Vornehmen eines CM-Strahlrohres bzw. eines C-Hohlstrahlrohres. Auch hier waren die Prüflinge mit voller Konzentration am Werk. Nach drei Stunden unter Spannung stehen standen dann die Ergebnisse fest. Die Auswertung wurde von Kreisbrandmeister Franz Grassinger und den anwesenden Feuerwehrdienstgraden, die auch die Bekanntgabe der Ergebnisse übernahmen, durchgeführt.
Feuerwehrvorstand Georg Moser sprach seine Anerkennung zu dem sehr guten Ausbildungsstand aus und war hocherfreut über das Engagement der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Erster Kommandant Thomas Herrschmann dankte den Jungfeuerwehrleuten, dass Sie sich bereit erklärt haben diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen und somit der Bestand der örtlichen „freiwilligen“ Feuerwehren auch weiterhin gesichert ist. Der Truppmannlehrgang soll der Grundstein für einen effektiven Feuerwehrdienst sein, da man bei Einsätzen weder auf Zeit, Ort noch Ausmaß des Notfalls vorbereitet sei und deshalb ein entsprechendes Grundwissen unbedingt notwendig ist.
Auch Bürgermeister Manfred Kaschel war angetan von dem Wissensstand der jungen Feuerwehrleute und dankte Ihnen für die zahlreichen Stunden, die sie in ihrer Freizeit für das umfangreiche Ausbildungsprogramm geopfert haben. Er wünschte Ihnen weiterhin gute Kameradschaft unter einander und gratulierte allen zur bestandenen Prüfung.
Für alle Prüflinge und Prüfer gab es anschließend im Gasthof Bergmeier ein Abschlussessen.
Generalversammlung 2011
Am vergangenen Samstagabend fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen im Gasthof Köck statt. Der Versammlung war ein Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der St. Georg Kirche vorausgegangen, den Pfarrer Franz Speckbacher feierlich zelebrierte und von Feuerwehrmännern aktiv mit gestaltet wurde. Zum Abschluss der Messe dankte Pfarrer Franz Speckbacher den Feuerwehrmännern für ihren Einsatz und Dienst am Nächsten. Bei den Neuwahlen wurde Vorstand Georg Moser im Amt bestätigt. Neuer 2. Vorstand wurde Sepp Schöttl. Dem Bericht des Kommandanten Thomas Herrschmann war zu entnehmen, dass die Feuerwehrkameraden auch im vergangenen Jahr wieder fleißig und vielseitig engagiert waren.
Zur Jahreshauptversammlung konnte Vorstand Georg Moser neben zahlreichen Feuerwehrkameraden und Feuerwehrfrauen insbesondere Bürgermeister Manfred Kaschel begrüßen. Nach dem gemeinsamen Abendessen gedachte man des im abgelaufenen Jahr verstorbenen Feuerwehrmanns Georg Weixlgartner.
Schriftführer Josef Prock berichtete über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Die Feuerwehr beteiligte sich an zahlreichen örtlichen Festen und Veranstaltungen der örtlichen Vereine, beim Schießen in Hausberg konnte man den 8. Platz belegen, am Gerzener Kriegerjahrtag, am Ferienprogramm der Gemeinde mit einer Schlauchbootfahrt, am Volkstrauertag und am Kathreinmarkt. Als eigene Veranstaltungen führte er das Maibaumaufstellen, die Fahrt nach Karpfham, den Vereinsausflug nach Glentleiten mit vorheriger Besichtigung des Münchner Flughafens und das mittlerweile traditionelle Vergleichswatten gegen den Stammtisch der Jungfüchse, sowie die Christbaumversteigerung an, die von den Mitgliedern gut besucht waren. Darüber hinaus wurden mehrere Vorstandssitzungen abgehalten. Sehr harmonisch war der Besuch bei der Feuerwehr in Runkel. Abschließend teilte er der Versammlung mit, dass Sandra Blenninger und Maximilian Scholz neu in den Feuerwehrdienst aufgenommen wurden. Austritte gab es keine.
Anschließend berichtete Vorstand Georg Moser detailliert von den einzelnen Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Viele Termine wurden von der Vorstandschaft wahrgenommen und zahlreiche Sitzungen abgehalten. Mehreren passiven Mitgliedern konnte man zu runden Geburtstagen gratulieren und nach langer zeit fand wieder eine Hochzeitfeier statt.
Kommandant Thomas Herrschmann führte in seinem Tätigkeitsbericht an, dass die Gerzener Feuerwehr im vergangenen Jahr zu siebenundvierzig Einsätzen gerufen wurde, bei denen über 960 Einsatzstunden abgeleistet wurden. Neben sechs Brandeinsätzen war die Feuerwehr bei mehreren Wasserschäden und Sicherheitswachen gefordert. Zu drei Einsätzen bei Verkehrsunfällen und mehreren technischen Hilfeleistungen musste die Gerzener Feuerwehr ausrücken, so Herrschmann. Kommandant Herrschmann informierte über die Übung beim Sägewerk in Rutting. Die Wehr übernahm bei verschiedenen Anlässen mehrmals die Verkehrsregelung und wartete die Hydranten im Ortsbereich. Von der Feuerwehr wurden sieben Monatsübungen und eine Funkfahrt durchgeführt. Hier wäre eine bessere Übungsbeteiligung seitens der Aktiven wünschenswert, so Herrschmann. Um den Ausbildungsstand hoch zu halten, wurde ein Erste-Hilfe-Kurs abgehalten und eine Gruppe legte das Leistungsabzeichen „Wasser“ erfolgreich ab. Weiterhin wurden drei Maschinistenübungen und eine Atemschutzschulung durchgeführt. Sehr informativ waren eine Werkbesichtigung und die Besichtigung einer Biogasanlage. Herrschmann lobte die sehr gute Beteiligung bei den Einsätzen und den starken Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr. Derzeit findet eine Truppmannausbildung in Gerzen statt.
Der Kassenbericht von Kassier Sepp Schöttl zeigte, dass die Haupteinnahmen des Vereins das Maibaumaufstellen, der Verkauf am Kathreinmarkt und die Christbaumversteigerung sind. Bei den Ausgaben schlug im abgelaufenen Jahr der Kauf von Poloshirts für alle Mitglieder, um ein einheitliches Erscheinungsbild bei öffentlichen Veranstaltungen zu haben, mit 1.800 Euro zu Buche. In den vergangenen neun Jahren konnte die Feuerwehr aus den erwirtschafteten Überschüssen zahlreiche Anschaffungen von technischen Ausrüstungsgegenständen zum Schutze der Wehrmänner im Wert von knapp 20.000 Euro tätigen. Die Kassenprüfung durch Josef Huber und Jürgen Lang bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung, so dass dem Kassier und der Vorstandschaft Entlastung erteilt werden konnte.
Philipp Grötzinger als Atemschutzbeauftragter führte an, dass alle Atemschutzträger einmal im Jahr an einer Pflichtübung teilnehmen müssen, ansonsten ist in einem Brandfall ein Einsatz nicht möglich. Demnächst findet hierzu wieder eine Schulung in Landshut statt.
Beim Tagesordnungspunkt Neuwahlen wurde der Erste Vorstand Georg Moser einstimmig im Amt bestätigt. Neuer Zweiter Vorstand wurde ebenfalls einstimmig Sepp Schöttl. Das Amt des Kassiers wird künftig von Hans Aumann, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde, bekleidet.
Anschließend stand die Ehrung langjähriger Mitglieder an. In Abwesenheit wurde Jürgen Lang für 20-jährige aktive Dienstzeit geehrt. Vorstand Georg Moser und Kommandant Thomas Herrschmann ehrten anschließend Josef Vohberger für 30 Jahre Einsatz am Nächsten.
Bürgermeister Manfred Kaschel dankte den Feuerwehrmännern und –frauen für ihren freiwilligen Einsatz und die erbrachten Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit. Er dankte für die vielen Einsatzstunden bei Übungen, sowie für die Teilnahme und Unterstützung der Gemeinde bei öffentlichen Veranstaltungen. Für die notwendigen Einsätze wünschte er den Feuerwehrmännern alles Gute und allezeit eine sichere Heimkunft. Er dankte der Vorstandschaft für die harmonische und kooperative Zusammenarbeit.
Mit dem Dank an die Bevölkerung und dem Gemeinderat für die großzügige Unterstützung, sowie den Feuerwehrfrauen für ihr Verständnis schloss Vorstand Georg Moser die Versammlung.
Hans Englberger 70. Geburtstag
Vor kurzem besuchte eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr ihren passiven Feuerwehrkameraden Hans Englberger, der ebenfalls seinen 70. Geburtstag bei bester Gesundheit feiern konnte. Hans Englberger ist seit über 50 Jahren Mitglied der Gerzener Feuerwehr und war während seiner aktiven Dienstzeit zwölf Jahre als Kassier tätig. In dieser Zeit legte er sämtliche Leistungsprüfungen bis „Gold rot“ ab. An zahlreichen örtlichen und überörtlichen Veranstaltungen war Hans Englberger mit dabei. Wenn die Sirene zum Einsatz rief, war er immer zur Stelle. Vorstand Georg Moser gratulierte zum Geburtstag und bedankte sich für seinen langjährigen und sehr engagierten Einsatz bei der Feuerwehr. Er wünschte Ihm noch viele zufriedene Jahre im Kreise seiner Familie.
Robert Königbauer 70. Geburtstag
Vor kurzem besuchte eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr ihren passiven Feuerwehrkameraden Robert Königbauer anlässlich seines 70. Geburtstages.
Robert Königbauer ist seit über 50 Jahren Mitglied der Gerzener Feuerwehr. Während seiner aktiven Dienstzeit war er unter anderem stellvertretender Kommandant. Auch legte er sämtliche Leistungsprüfungen bis „Gold rot“ ab. Bei zahlreichen örtlichen und überörtlichen Veranstaltungen nahm er aktiv teil. Vorstand Georg Moser gratulierte zum Geburtstag und bedankte sich für seinen langjährigen und sehr engagierten Einsatz bei der Feuerwehr. Er wünschte Ihm noch viele zufriedene Jahre im Kreise seiner Familie.
Angenehme Stunden beim Glühweinverkauf
Die Freiwillige Feuerwehr Gerzen hatte am Freitagabend die Bevölkerung in die Hofmark zu einem gemütlichen Beisammensein in der Vorweihnachtszeit geladen und viele Gerzener waren der Einladung gefolgt. Bei einer Tasse Glühwein oder Punsch trotzte man den frostigen Temperaturen und verbrachte in der winterlichen Umgebung ein paar gemütliche Stunden in geselliger Atmosphäre. Hier zeigte sich wieder mal, dass der Gemeinschaftssinn und das gemeinsame miteinander doch noch einen großen Stellenwert haben.
Spende an die FFW

Gerzen: Eine äußerst großzügige Spende in Höhe von 750 € überreichte Familie Gisela und Wolfgang Hartwig vor Kurzem der Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr im Beisein von Bürgermeister Manfred Kaschel. Der gespendete Betrag soll für Helmlampen verwendet werden, um die Sicherheitskräfte der Freiwilligen Feuerwehr in der Region bestmöglich auszustatten. Der Familie Hartwig ist es ein besonderes Anliegen die Einsatzkräfte, die neben ihrer Freizeit auch ihr Leben und ihre Gesundheit bei den diversen Einsätzen aufs Spiel setzen, mit der bestmöglichen Ausrüstung auszustatten. Die Gerzener Feuerwehr ist seit Jahren bemüht ihre Ausrüstung stets auf dem neuesten technischen Stand zu halten, was eben auch mit hohen Kosten, vor allem bei den Verschleißteilen, verbunden ist. Umso erfreulicher kommt diese großzügige Spende in der Vorweihnachtszeit, da nun alle Einsatzkräfte mit leistungsstarken Helmlampen ausgestattet werden können. Die Vorstandschaft der Feuerwehr hat sich für Helmlampen mit LED-Ausführung entschieden, die zwar teurer als die herkömmlichen Lampen sind, aber speziell bei Nachteinsätzen und Innenangriff eine optimale Ausleuchtung liefern. Erster Kommandant Thomas Herrschmann bedankte sich im Namen der Freiwilligen Feuerwehr für die Spende und gab seine Freude zum Ausdruck, dass mit diesem Geld ein weiterer Schritt zu mehr Sicherheit bei den Wehrleuten und des Schutzbereichs geschaffen wird. Der letzte Einsatz bei einem Hausbrand in Leberskirchen hat gezeigt, dass eine optimale Beleuchtung bei freien Händen den Löscheinsatz wesentlich erleichtert. Bürgermeister Manfred Kaschel schloss sich als Vertreter der Gemeinde dem Dank für das tolle Engagement und die finanzielle Unterstützung der Gerzener Feuerwehr an.
Jahresabschlussessen 2010

Gerzen: Im Rahmen der Jahresabschlussfeier überreichten am vergangenen Samstagabend Hans Wirthmüller, Veranstalter des Bauermarktes und Josef Rothenaigner als 2. Vorstand des Stammtisches der Jungfüchse verantwortlich für den Flohmarkt jeweils 150 Euro in bar an die Freiwillige Feuerwehr als Spende für die Übernahme der Verkehrsregelung während des Bauern- und Flohmarktes. Die Freiwillige Feuerwehr erklärte sich am Markttag im September aufgrund der Sperrung der Gerzener Ortsdurchfahrt wegen der Kanalarbeiten in der Frontenhausener Straße spontan bereit die Verkehrsregelung bei den Zufahrtsstrassen zu übernehmen und so für eine Beruhigung der kritischen Verkehrssituation zu sorgen. Unter der Leitung vom Zweiten Kommandanten Dieter Amman waren den ganzen Tag über mehr als zwanzig Feuerwehrleute im Einsatz und lotsten die zahlreichen Besucher zu den vorgesehenen Parkmöglichkeiten und leiteten bereits vor dem Ort weiträumig um. Hans Wirthmüller und Josef Rothenaigner sprachen der Feuerwehr ihren Dank aus, denn ohne deren Hilfe wäre es an diesem sonnigen Markttag, bei dem die Besucher in Scharen durch die beiden Gerzener Märkte zogen, zu einem Verkehrschaos gekommen. Mit Besonnenheit und Ruhe gelang es der Feuerwehr die Verkehrssituation unter Kontrolle zu halten.
Vorstand Georg Moser bedankte sich bei beiden für die großzügige Spende und Erster Kommandant Thomas Herrschmann fügte hinzu, dass der gespendete Betrag für die Erweiterung des Ausrüstungsbestands verwendet wird. So sollen weitere Helmlampen angeschafft werden, die für die Feuerwehrmänner bei ihren schwierigen Einsätzen bei Dunkelheit und schlechter Sicht eine entsprechende Hilfe bieten. Die Xenon-Hochleistungs-Arbeitslampen Lampen werden mit Helmhalter auf den Einsatzhelmen montiert, so dass die Feuerwehrmänner den Einsatzbereich mit den Lampen ausleuchten können ohne dadurch in ihrer Arbeit eingeschränkt zu sein. Bei Verkehrunfällen in der Nacht und bei widrigen Sichtverhältnissen kann somit rasch die Erstversorgung gewährleistet werden.
Otto Huber Geburtstag
Feuerwehr gratulierte Otto Huber zum 75. Geburtstag
Gerzen. Vor kurzem besuchte eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr ihr passives Mitglied und ehemaligen Fahnenträger Otto Huber anlässlich seines 75. Geburtstages.
Otto Huber ist seit fast 60 Jahren Mitglied der Gerzener Feuerwehr. Während seiner aktiven Dienstzeit legte er die Leistungsprüfungen bis „Gold rot“ ab. Daneben führte er das Amt des Fähnrichs 20 Jahre aus. Bei sämtlichen örtlichen und überörtlichen Veranstaltungen trug er die Fahne der Gerzener Feuerwehr. Vorstand Georg Moser gratulierte zum Geburtstag und bedankte sich für seinen langjährigen und sehr engagierten Einsatz bei der Feuerwehr. Er wünschte Ihm noch viele zufriedene Jahre im Kreise seiner Familie.
Watturnier 2010
Gerzen. An Spannung nicht zu überbieten war der Watt-Vergleichskampf zwischen der Gerzener Feuerwehr und dem Stammtisch der Jungfüchse am vergangenen Samstagabend, der mittlerweile fester Bestandteil im Terminkalender beider Vereine ist. Erst das letzte Spiel, das bis zum Schluss offen war, entschied zugunsten der Jungfüchse. Viele knappe und oftmals über „gespannt/gespannt“ ausgetragene Spiele ließen die Zeit wie Flug verrinnen. Wie auch bei den Wattturnieren der vergangenen Jahre wurde ein Fass Bier ausgespielt, das die Verlierermannschaft zu bezahlen hatte. Jede Mannschaft hatte 14 „Kartler“ ins Rennen geschickt. Nach der Auslosung wurde in zwei Gruppen jeder gegen jeden gespielt.
Im ersten Spieldurchgang war es in der Gruppe A sehr ausgeglichen, während in der Gruppe B die Jungfüchse zwei Spiele für sich entscheiden konnten. Im zweiten Durchgang drehten die Jungfüchse auf und gewannen alle vier Spiele in der Gruppe A und zwei von drei in der Gruppe B. Während der Pause gab es für alle Teilnehmer warme Würstl zur Stärkung. Sahen nach zwei gespielten Runden die Jungfüchse mit zwölf Punkten Vorsprung schon wie der sichere Sieger aus, drehten die Feuerwehrler in den letzten beiden Runden in der Gruppe A mächtig auf und gewannen sieben von acht Spielen. In der Gruppe B konnten die Jungfüchse hingegen erneut zwei von drei Spielen gewinnen.
Nach Abschluss aller Spiele lagen in der Gruppe A die Feuerwehrler mit 18:14 Punkten und einem Spieleverhältnis von 29:19 in Front. In der Gruppe B konnten die Jungfüchse mit 12:6 Punkten und einem Spieleverhältnis von 18:9 diese Gruppe für sich entscheiden. Nach einigen spannenden Stunden Watten lagen die Jungfüchse am Ende hauchdünn mit 26:24 Punkten und einem Spieleverhältnis von 37:38 vorne und somit Sieger des Vergleichswatten.
Das Finalspiel bestritten dann das Duo der Jungfüchse Franz Czech / Franz Rohrmoser gegen Julia Amann / Martin Rohrmoser seitens der Feuerwehr. Auch hier waren die Spiele, wie den ganzen Abend über, unheimlich spannend. Nachdem das Jungfuchsduo das erste Spiel gewinnen konnte, gelangen dem Feuerwehrteam der Ausgleich und letztendlich auch der verdiente Tagessieg.
Anschließend saß man noch in gemütlicher Runde bei einem Ratsch bis früh in den Morgen beisammen.
Leistungsabzeichen Wasser 2010
Leistungsabzeichen abgelegt
Gerzen. Gut vorbereitet durch den 1. Kommandanten Thomas Herrschmann stellten sich vor kurzem neun Feuerwehrmänner der Gerzener Freiwilligen Feuerwehr dem Schiedsrichterteam, bestehend aus Kreisbrandmeister Franz Saxstetter, Oswald Rath und dem Zeitnehmer Sepp Attenhauser um die Prüfung zum Leistungsabzeichen „Löscheinsatz“ erfolgreich abzulegen. Die überwiegend jungen Teilnehmer waren zunächst noch etwas angespannt, zeigten dann aber, dass sie sehr gut für den Ernstfall gerüstet sind. Auch 2. Bürgermeister Georg Fischer konnte sich vom guten technischen Wissen und praktischem Einsatz der Wehr überzeugen.
Gruppenführer war Kommandant Thomas Herrschmann und Maschinist Erwin Franke. Abgelegt wurde das Leistungsabzeichen mit dem neuen Modus – Variante I: Außenangriff – Wasserentnahme aus Hydranten. Als Ausgangslage wird hierbei der Brand eines Nebengebäudes angenommen, bei dem sicher ist, dass keine Menschen- oder Tierrettung erforderlich ist. Zu Beginn der Prüfung spürte man eine gewisse Nervosität in der Gruppe, die den einen oder anderen Fehlerpunkt brachte. Dann aber im praktischen Teil erledigten die Wehrmänner ihre Aufgabe ruhig und souverän in der vorgegebenen Zeit. Mit dem Löschversuch aus drei Strahlrohren konnten die jungen Wehrmänner überzeugen und ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen. Ziel der Leistungsprüfungen ist es, mit der Auffrischung Wissen und Können zu vervollkommnen, um bei einem Einsatz mit Ruhe und Sicherheit Hilfe zu leisten. Lohn für die Übungen sind die Leistungsabzeichen. Nach der abschließenden Besprechung bedankte sich Kommandant Thomas Herrschmann beim Zweiten Bürgermeister für die Unterstützung durch die Gemeinde. Zweiter Bürgermeister Georg Fischer beglückwünschte die Wehrmänner zum Erfolg und sah es als selbstverständlich an, dass die Gemeinde wo immer es geht die Feuerwehr unterstütze. Er dankte den Ausbildern für die intensive Schulung und dem Schiedsrichterteam für die korrekte Beurteilung.
Folgende Leistungsabzeichen wurden verliehen: Für Michael Elias, Erwin Franke jun., Florian Huber, Tobias Moser, Timo Neumann Bronze, David Roth Gold, Erwin Franke und Georg Dürselen Gold/Blau. Gruppenführer 1. Kommandant Thomas Herrschmann ergänzte die Gruppe.
FFW Ausflug 2010
Feuerwehr fuhr nach Glentleiten
Gerzen. Vor kurzem unternahmen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen mit ihren Familien den Vereinsausflug nach Glentleiten. Zunächst ging die Fahrt zum Flughafen München. Nach einer Frühstückspause fand eine Rundfahrt durch den Flughafen München mit Info über die zahlreichen Bereiche des Flughafens statt. Hier hatten die Teilnehmer die Möglichkeit einen spannenden Blick hinter die Kulissen des zweitgrößten Airports Deutschlands zu werfen und das Geschehen auf dem Vorfeld des Münchner Flughafens einmal aus unmittelbarer Nähe zu beobachten. Anschließend fuhr man nach Kochel am See zum Walchenseekraftwerk. Bei der Führung bekamen die Teilnehmer einen Einblick in die Erzeugung von Strom durch Wasserkraft. Das Walchenseekraftwerk nutzt dabei den Höhenunterschied von 200 Metern zwischen dem Walchensee und dem Kochelsee zur Stromerzeugung. Nach der Besichtigung des Maschinenhauses und des modernen Infozentrums fand das gemeinsame Mittagessen statt. Am Nachmittag ging es zum Freilichtmuseum Glentleiten mit einem abwechslungsvollen Rundgang im weitläufigen Museumsgelände mit Wald, Weideflächen und historischen Gärten. Hier bekamen die Teilnehmer rund 60 Gebäude – Bauernhöfe, Mühlen, Almgebäude, Werkstätten und vieles mehr zu sehen. Zusammen mit ihrer vollständigen Einrichtung vermittelt das Dorf ein lebendiges Bild von der bäuerlich geprägten Vergangenheit Oberbayerns. Nach dem ausfüllenden Tagesprogramm trat man die Heimreise an und stärkte sich noch bei einer deftigen Brotzeit im Bräustüberl Weihenstephan.
Übung - Wohnhausbrand
Für eine Einsatzübung der Gerzener Feuerwehr diente ein altes Wohnhaus in Gerzen. Über dreißig Feuerwehrmänner und – frauen bekämpften Hand in Hand den erdachten Brand und mussten aus dem verräucherten Gebäude drei verletzte Personen retten. Auch die Absicherung des Gebäudes und eine umfangreiche Straßensperrung mussten durchgeführt werden. Aufgrund eines technischen Defektes kam es zu einer Brandentwicklung im Erdgeschoß des Wohnhauses. Drei Personen, darunter ein Kind, wurden noch vermisst.
Gegen 19 Uhr erfolgte die Alarmierung über den Ausbruch eines Brandes in einem Wohnhaus. Nur kurze Zeit später trafen die Feuerwehren mit Blaulicht nacheinander an der Einsatzstelle ein. In der ersten Lagebesprechung gaben die beiden Kommandanten den Gruppenführern Anweisungen über das weitere Vorgehen. Anschließend übernahmen die Gruppenführer und Atemschutzbeauftragte ihre Aufgaben beziehungsweise ihre Brandabschnitte. Sofort begann man mit der Aufstellung der Atemschutztrupps, um mit der Suche nach den vermissten Personen beginnen zu können. Parallel hierzu bauten zwei Gruppen die Wasserversorgung von zwei Seiten auf und konnten so den Innenangriff und die Abschirmung der angrenzenden Gebäude sicherstellen. Während dessen machte sich der erste Atemschutztrupp auf die Suche nach den vermissten Personen im total verrauchten Gebäude. Außerdem hatten sie die Gefahren von mehreren Gasflaschen und simulierten Brandstellen zu melden und soweit wie möglich zu beheben. Der Austausch der einzelnen Atemschutztrupps funktionierte reibungslos und schnell wurden die ersten beiden vermissten Personen geborgen. Nach kurzer Absprache gelang es dem dritten Atemschutztrupp auch das sich unter der Treppe versteckende Kind zu retten. Zwischenzeitlich gelang des den übrigen Feuerwehrkräften sämtliche anliegende Gebäude zu schützen und den Brand unter Kontrolle zu bringen. Im Rahmen dieser Einsatzübung bekamen auch die Jungfeuerwehrfrauen und –männer die Möglichkeit einen realitätsnahen Löscheinsatz unter der Aufsicht des Jugendwartes Erwin Metzka mit durchzuführen.
Erster Kommandant Thomas Herrschmann bedankte sich bei den Teilnehmern für Ihren Einsatz und Ihre Arbeit, die sie an diesem Tage geleistet haben. Auch dankte er dem zweiten Kommandanten Dieter Amann und den Gruppenführern für die sehr gelungene Ausarbeitung und Vorbereitung der Übung. Kommandant Thomas Herrschmann zeigte sich sehr erfreut über die zahlreiche Beteiligung an der Übung und das gute Engagement. Es ist immer besser, wenn viele sich an einem Einsatz beteiligen, weil dann für alle Beteiligten mit viel weniger Aufwand rasch die Einsatzbereitschaft hergestellt werden kann, so Herrschmann. Er lobte die drei Atemschutzgruppen für den gut ausgeführten Einsatz und die gute Zusammenarbeit und Kommunikation untereinander. Solche Übungen sind wichtig, um im Ernstfall entsprechend das trainierte ruhig und konzentriert abrufen zu können. Die mehrmals eingeübten Funktionen wurden rasch vollzogen. Auch die Verkehrsregelung habe bestens funktioniert.
Auch Bürgermeister Manfred Kaschel zeigte sich mit der Übung zufrieden, lobte die gute Zusammenarbeit und die ruhige und sichere Einsatzführung. Auch er dankte allen Feuerwehrmännern und -frauen für ihren Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit.
Strahlrohrschulung 2010

Gerzen. Am vergangenen Freitagabend fand am Feuerwehrgerätehaus eine Schulung in der korrekten Handhabung des Strahlrohres und Hohlstrahlrohres statt. Unter guter Beteiligung der aktiven Feuerwehrfrauen und –männer zeigte Robert Unterreitmeier zunächst im Schulungsraum Bilder von Positiv- und Negativbeispielen im Umgang bei Löscheinsätzen. Hierbei konnte man Sehen was bei einer falschen Handhabung für kostspielige Wasserschäden entstehen können. Es sei deshalb wichtig zu erkennen, wo und wie lange Löschwasser eingesetzt werden soll. Einige Beispiele aus der Region verdeutlichten, dass bei falscher Handhabung oftmals irreparable Schäden entstanden. Anschließend konnten die Feuerwehrmänner im praktischen Umgang die Vorzüge der herkömmlichen Strahlrohre und Hohlstrahlrohre selbst testen. Es zeigte sich, dass bei einem dynamischen Löscheinsatz Brände mit weitaus weniger Wasser zu löschen sind, als bei einem statischen Löscheinsatz. Besonders wichtig ist die Hohlstrahlrohrführung bei einem Innenangriff. Bei korrektem Umgang kann sich der Löschtrupp vor zahlreichen Gefahren, wie „Flashover“ und stark überhitzten Räumen schützen oder den Gefahren schon vorbeugen. Ist das Feuer am Abklingen, ist es oft besser, die Strahlrohre vorübergehend zu schließen, um zu überprüfen und festzustellen, ob und wo noch Glutnester oder Flammen zu bekämpfen sind.
Zum Abschluss wurde noch ein Kurzfilm über das Erprobte angesehen und die einzelnen Problematiken durchgesprochen. Erster Kommandant Thomas Herrschmann bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei Robert Unterreitmeier für die anschaulichen und informativen Unterweisungen. Bei einer gemeinsamen Brotzeit konnten noch so manche konkreten Fragen geklärt und durchdiskutiert werden. Man war sich einig so eine Schulungsveranstaltung in nächster Zukunft wieder abzuhalten.
Reges Interesse an der Schlauchbootfahrt

Nichts an Attraktivität verloren hat die Schlauchbootfahrt der Freiwilligen Feuerwehr im Rahmen des Ferienprogramms auf der Vils von Rutting nach Neuhausen. Beide Fahrten waren auch heuer wieder ausgebucht und bei besten äußeren Bedingungen hatten alle Teilnehmer sichtlich Spaß. Lediglich bei der Fahrt am Morgen war es noch etwas frisch, wovon sich die Kinder jedoch nicht beeindrucken ließen. Gestartet wurde die Fahrt beim Sägewerk in Rutting wo drei Schlauchboote und die Betreuer auf die Kinder warteten. Feuerwehrvorstand Georg Moser überzeugte sich vor dem Start von der Sicherheit der Boote und Ausrüstung. Nachdem alle Kinder in den drei Booten verstaut waren ging die Bootsfahrt los und manche Unsicherheit war rasch verflogen. Gleitend auf der ruhigen Vils waren die jungen Teilnehmer angetan von den zahlreichen Vilsschleifen, die eingegrenzt von Schattenspendenden Bäumen und Sträuchern dschungelartig wirkte. An der ersten Anlegestelle bei der Pfarrwenge waren dann die Kinder der Nachmittagsfahrt nicht mehr zu halten und genossen das Bad in der Vils. Zwitschernde Vögel und Aufgeschreckte Enten brachten ebenso Abwechslung, wie die traditionellen Wasserschlachten, bei denen keiner trocken blieb. In Neuhausen fand die erlebnisreiche Bootsfahrt seine Endstation. Hier wurden die Kinder und Feuerwehrmänner mit selbstgebackenem Kuchen und Getränken von Hilde Seemann verköstigt, bevor alle Kinder mit dem Feuerwehrauto zum Gerzener Feuerwehrgerätehaus gefahren wurden. Nach einer Stärkung in Form von Pommes mit Ketchup erläuterten Vorstand Georg Moser, sowie die beiden Kommandanten Thomas Herrschmann und Dieter Amann den aufmerksamen Kindern die Aufgaben einer Feuerwehr, die Fahrzeuge mit deren Ausstattungen und Einsatzmöglichkeiten. Zum Abschuss konnten sich die Teilnehmer mit einer kleinen Spritzübung von der Kraft des Wassers überzogen.
Übung - Brand eines Sägewerks
Am 09.07.2010 hielt die FFW Gerzen ein Übungszenario im Sägwerk Dechansreiter in Rutting bei Gerzen ab. Um 19:00 wurde die Ortsfeuerwehr alarmiert und die Meldung überbracht, dass eine Person vermisst wird. Nach einer kurzen Einsatzbesprechung wurden die Atemschutztrupps ausgerüstet, die Straße abgesichert und die Löschwasserversorgung aus der nahegelegenen Vils sichergestellt. Anschliesend wurden die Trupps in die Gebäude geschickt und fanden die vermisste Person sehr Rasch, welche dann versorgt werden konnte. Nach der Brandbekämpfung wurde noch eine Manöverkritik abgehalten in welcher der Kommandant, die Gruppenführer und der Atemschützführer ihr Statement abgaben und die Übung für einen großen Erfolg erklärten. Nach Übungsende wurde noch eine Ortsbegehung durchgeführt, in welcher der Brandleider und der Kommandant, die Begebenheit beschrieben um bei einem wirklichen Einsatz die Details zu wissen.
Maibaumaufstellen der Feuerwehr
Maibaumaufstellen der Feuerwehr
Traditionell wurde am Ersten Mai von der Gerzener Feuerwehr am Feuerwehrgerätehaus der Maibaum aufgestellt. Bereits am Vorabend bewachten die Feuerwehrkameraden den neu gestrichenen Baum die ganze Nacht. Hierzu fanden sich auch zahlreiche Freunde der Feuerwehr ein, die bis in die Morgenstunden bei der Maibaumwache ausharrten.
Zum Maibaumaufstellen konnte Vorstand Moser Georg zahlreiche Besucher begrüßen. Die Feuerwehr bewirtete die Besucher mit Spanferkel, Grillspezialitäten, gegrillten Forellen, Bier vom Fass und alkoholfreien Getränken. Die Kinder konnten sich in der Hüpfburg mit Rutsche austoben oder am Sandspielplatz vergnügen. Nach dem Mittagessen wurde der Maibaum unter den fachmännischen Kommandos des Vorstandes Georg Moser in traditioneller Weise mit Schwaiberln und Manneskraft Zug um Zug in die Höhe gebracht bis er unter Applaus der Zuschauer in seiner Halterung verankert wurde. Anschließend verweilten die Gäste bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen bis ein paar Regenschauer die Biergartenatmosphäre störten.
3. Klasse bei der Feuerwehr
Die dritten Klassen der Grundschule Gerzen verlegten ihren Heimat- und Sachkundeunterricht ins Feuerwehrgerätehaus. Kommandant Thomas Herrschmann empfing die Schüler der Klassen 3a und 3b mit ihren Klassenlehrern Frau Regina Bertolini und Herrn Josef Leierseder und informierte zunächst über die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr. Sie erfuhren auch, dass die Feuerwehr nicht nur bei Bränden, sondern auch bei Verkehrsunfällen, Sturm- und Wasserschäden zu Hilfe gerufen wird.
Anschließend wurden den Kindern alle Fahrzeuge samt Gerätschaft gezeigt. Dabei durften sie einen Löschschnellangriff mit dem Tankfahrzeug durchführen und erlebten, wie schwierig es ist, ein Hohlstrahlrohr bei voller Wasserkraft zu halten. Die Funktionalitäten einer Rettungsschere und eines Rettungsspreizer halten wurden eindrucksvoll vorgeführt und beispielhaft erläutert. Voller Interesse waren die Kinder als Feuerwehrmann Rudi Huber aus dem verrauchten Gebäude in seiner Atemschutzausrüstung heraus trat und man den Kindern die Schutzfunktionen zeigte. Besonders beeindruckend war die Vorführung des Atemschutzgeräts mit Maske, bei der Lehrerin Regina Bertolini, die die volle Ausstattung anzog und somit das Gefühl einer Feuerwehrfrau im Einsatz am eigenen Leib nachvollziehen konnte. Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht und die beiden Kommandanten Thomas Herrschmann und Dieter Amann beantworteten anschließend die vielen Fragen der Kinder rund um die Feuerwehr.
Nach einer Brotzeit und Limo war die Freude bei den Kindern riesig groß als sie mit Feuerwehrautos zur Schule zurück gebracht wurden.
Feuerwehrmänner wurden geschult
Vor kurzem fand im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen eine Auffrischung in Erster Hilfe statt, an der fast alle aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner teilnahmen. Kommandant Thomas Herrschmann begrüßte den Referenten des Abends, den langjährigen Rettungsassistenten Michael Grebhardt, sowie alle Teilnehmer und gab zunächst Informationen über den geplanten Ablauf bekannt. Vor der Schulung führte Gruppenführer Erwin Metzka die jährlich notwendige Unfallverhütungsvorschriften-Einweisung durch. Dieser eher sehr trockene Stoff wurde von Metzka interessant vermittelt und anschaulich dargestellt.
Anschließend übernahm Rettungsassistent Michael Grebhardt und teilte den Anwesenden mit, dass 80 Prozent der Bevölkerung in Deutschland zwar eine Erste Hilfe-Ausbildung absolviert haben, doch diese im Schnitt 15 Jahre zurück liegt. Oft zu lange, um schnell und sicher helfen zu können. Eine praxisnahe Auffrischung soll dazu dienen wie man mit einfachsten Handgriffen Menschenleben retten kann. Es geht darum in Unfallsituationen besonnen und ruhig bleiben, sich und seinen Fähigkeiten zu vertrauen und immer zu wissen, worauf es ankommt. Nach dem das theoretische Wissen aufgefrischt und die gesetzlichen Grundlagen abgehandelt waren, ging es zunächst um das „Auffinden einer Person“. Ruhe bewahren ist der wichtigste Aspekt beim Helfen. Nur so kann man sich einen Überblick über die Situation verschaffen. Dann gilt es zunächst die Unfallstelle abzusichern, aber auch auf die eigene Sicherheit zu achten. Befinden sich Personen in einem Gefahrenbereich sind diese in Sicherheit zu bringen und ist Ihnen soweit möglich situationsgerecht zu helfen. Nachdem man eine verletzte Person in die stabile Seitenlage gebracht hat, gilt es Bewusstsein und Atmung zu überwachen. Durch die Stabile Seitenlage wird sichergestellt, dass die Atemwege freigehalten werden und Erbrochenes, Blut etc. ablaufen kann - der Mund des Betroffenen wird zum tiefsten Punkt des Körpers. Der Betroffene wird so vor dem Ersticken bewahrt. Der Hals wird überstreckt, damit die Atemwege frei werden.
Ein weiterer wichtiger Ausbildungspunkt war die richtige Helmabnahme nach einem Motorradunfall. Wenn ein Zweiradfahrer bewusstlos ist, muss der Schutzhelm immer abgenommen werden, da das Unfallopfer sonst an Erbrochenem oder seiner eigenen Zunge ersticken kann. Gleiches gilt bei anderen lebensbedrohlichen Zuständen, wie Atem- oder Herzstillstand. Also den Verletzten immer erst ansprechen. Die Helmabnahme soll sehr vorsichtig - und wenn möglich – durch zwei Helfer erfolgen. Dabei ist entscheidend, dass die Streckung der Halswirbelsäule während der gesamten Hilfeleistung beibehalten wird. Es besteht nämlich die Gefahr, dass durch den Sturz die Halswirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen wurde, was zu einer Querschnittslähmung führen kann, so Grebhardt. Dies wurde dann auch gleich von allen Teilnehmern geübt. Wichtig ist, dass der Kopf immer auf Zug gehalten und nicht abgelegt wird, bis der Patient dem Rettungsteam übergeben wird und dieses die weitere Versorgung übernimmt.
Zum Schluss wurde noch die Beherrschung starker Blutungen besprochen. Blutungen jeglicher Art bergen verschiedenste Gefahren, die mehr oder weniger Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Betroffenen haben. Blutungen bedeuten einen Verlust des wichtigsten Transportmittels im menschlichen Körper. Deshalb ist bei einer starken Blutung die Blutstillung immer vorrangig. Fast jede Blutung aus einer Wunde lässt sich durch genügend starken Druck von außen auf die Blutungsquelle zum Stillstand bringen.
An Hand von praktischen Übungen erhielt an diesem Abend jeder Kamerad die Möglichkeit, sein Wissen aufzubessern bzw. anhand von Praxisbeispielen das Erlernte zu vertiefen.
„Dieses Wissen ist nicht nur im Einsatzfall unerlässlich sondern kann auch im privaten Leben abseits des Feuerwehralltages lebensrettend sein“, sagte zum Schluss Kommandant Thomas Herrschmann und bedankte sich beim Ausbilder mit einem kleinen Präsent für seine informativen und sehr anschaulichen Vorführungen.
Rettungsassistent Michael Grebhardt vermittelte anschaulich die Ausbildungsinhalte und zeigte die richtige Handhabung
Generalversammlung 2010
Am vergangenen Samstagabend fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen im Gasthaus Kaspar statt. Der Versammlung war ein Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der St. Georg Kirche vorausgegangen, den Pfarrer Franz Speckbacher feierlich zelebrierte und von Feuerwehrmännern aktiv mit gestaltet wurde. Zum Abschluss der Messe dankte Pfarrer Franz Speckbacher den Feuerwehrmännern für ihren Einsatz und Dienst am Nächsten und segnete anschließend die restaurierte Vereinsfahne.
Dem Bericht des Kommandanten Thomas Herrschmann war zu entnehmen, dass die Feuerwehrkameraden im vergangenen Jahr wieder fleißig und vielseitig engagiert waren.
Zur Jahreshauptversammlung konnte Vorstand Georg Moser neben zahlreichen Feuerwehrkameraden insbesondere Bürgermeister Manfred Kaschel und Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht begrüßen. Nach dem gemeinsamen Abendessen gedachte man des im abgelaufenen Jahr verstorbenen Feuerwehrmanns Franz Piller.
Anschließend berichtete Vorstand Georg Moser über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Die Feuerwehr beteiligte sich an zahlreichen örtlichen Festen und Veranstaltungen der örtlichen Vereine, beim Schießen in Hausberg konnte man den 2.Platz belegen, am Gerzener Kriegerjahrtag, am Ferienprogramm der Gemeinde mit einer Schlauchbootfahrt und am Volkstrauertag. Als eigene Veranstaltungen führte er das Maibaumaufstellen, die Fahrt nach Karpfham, den Vereinsausflug in den Bayerischen Wald nach St. Englmar, ein Vergleichswatten und Eisstockschießen gegen den Stammtisch der Jungfüchse und die Christbaumversteigerung an, die von den Mitgliedern gut besucht waren. Darüber hinaus wurden mehrere Vorstandssitzungen abgehalten.
Kommandant Thomas Herrschmann führte in seinem Tätigkeitsbericht an, dass die Gerzener Feuerwehr im vergangenen Jahr zu vierunddreißig Einsätzen gerufen wurde, bei denen über 650 Einsatzstunden abgeleistet wurden. Neben sieben Brandeinsätzen war die Feuerwehr bei 11 Wasserschäden gefordert. Zu drei Einsätzen bei Verkehrsunfällen und mehreren technischen Hilfeleistungen musste die Gerzener Feuerwehr ausrücken, so Herrschmann. Kommandant Herrschmann informierte über die Gemeinschaftsübung in Flexöd bei der Schreinerei Röhrl mit der Nachbarfeuerwehr aus Jesendorf. Die Wehr übernahm bei verschiedenen Anlässen mehrmals die Verkehrsregelung und wartete die Hydranten im Ortsbereich. Von der Feuerwehr wurden sieben Monatsübungen und eine Funkfahrt durchgeführt. Um den Ausbildungsstand hoch zu halten legten zwei Gruppen das Leistungsabzeichen „Technische Hilfeleistung“ und eine Gruppe das Leistungsabzeichen „Wasser“ erfolgreich ab. Weiterhin wurden drei Maschinistenübungen und eine Atemschutzschulung abgehalten. Die Kindergärntnerinnen der Verwaltungsgemeinschaft und die Frauen des Frauenbundes wurden im Umgang mit dem Einsatz von Feuerlöschern geschult. Herrschmann lobte die sehr gute Beteiligung bei den Übungen und den starken Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr.
Der Kassenbericht von Kassier Sepp Schöttl zeigte, dass die Haupteinnahmen des Vereins das Maibaumaufstellen und die Christbaumversteigerung sind. Bei den Ausgaben schlug im abgelaufenen Jahr der Kauf eines Nasssaugers mit über 4.000 Euro zu Buche. In den vergangenen acht Jahren konnte die Feuerwehr aus den erwirtschafteten Überschüssen zahlreiche Anschaffungen von technischen Ausrüstungsgegenständen zum Schutze der Wehrmänner im Wert von knapp 18.000 Euro tätigen. Die Kassenprüfung durch Josef Huber und Jürgen Lang bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung, so dass dem Kassier und der Vorstandschaft Entlastung erteilt werden konnte.
Stellvertretender Schriftführer Thomas Franke blickte ergänzend auf das vergangene Vereinsjahr zurück und teilte der Versammlung mit, dass Julia Amann, Thomas Aumann, Thomas Franke und Verena Moser neu in den Feuerwehrdienst aufgenommen wurden. Zwei Mitglieder sind aus der Feuerwehr ausgetreten.
Anschließend stand die Ehrung langjähriger Mitglieder an. Vorstand Georg Moser und Kommandant Thomas Herrschmann ehrten anschließend Rainer Wimmer für 10-jährige Erwin Metzka für 20-jährige aktive Dienstzeit. Im Namen des Bayerischen Innenministers überreichte Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht eine Dankurkunde an Dieter Amann, Michael Elias, Josef Schöttl und Franz Liebl für 25-jährige aktive Dienstzeit. Für 40 Jahre wurden Georg Fischer, Hans Schlecht und Hans Wirthmüller, für stolze 50 Jahre wurden Hans Englberger, Robert Königbeuer und Josef Thanner geehrt.
Bürgermeister Manfred Kaschel dankte den Feuerwehrmännern für ihren freiwilligen Einsatz und die erbrachten Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit. Er dankte für die vielen Einsatzstunden bei Übungen, sowie für die Teilnahme und Unterstützung der Gemeinde bei öffentlichen Veranstaltungen. Für die notwendigen Einsätze wünschte er den Feuerwehrmännern alles Gute und allezeit eine sichere Heimkunft. Er dankte der Vorstandschaft für die harmonische und kooperative Zusammenarbeit.
Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht schloss sich dem Dank seitens des Landkreises an und überreichte dem ausgeschiedenen Kommandanten Alexander Paringer ein Präsent vom Landkreis. Ferne fügte er an, dass neue Personalbesetzungen auf Landkreisebene anstehen und ein neuer Kreisbrandrat zu wählen ist. Dann gab er Informationen zum Aufbau des „Digitalfunk“ in Bayern. In einer Projektgruppe bestehend aus Vertretern der Polizei, der Feuerwehren, der Rettungsdienste und THW werden die Vorbereitungen für eine Umstellung getroffen. Hierzu ist der Aufbau eines flächendeckenden Netzwerkes erforderlich. Für die Funkversorgung in Bayern sind 900 Basisstationen notwendig. Der zeitliche Ablauf steht noch nicht fest, derzeit laufen die Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Über 400.000 Betroffene müssen in Bayern dann auch noch geschult werden.
Mit dem Dank an die Bevölkerung und dem Gemeinderat für die großzügige Unterstützung, sowie den Feuerwehrfrauen für ihr Verständnis schloss Vorstand Georg Moser die Versammlung.
Frauenbund Spende

Vor kurzem überreichte die Vorstandschaft des Frauenbundes 200 Euro in bar an die Freiwillige Feuerwehr als Spende für die vor kurzem abgehaltene intensive Schulung im Umgang mit Feuer. Der Frauenbund in Vertretung von Evi Leierseder und Irmgard Reindl bedankte sich nochmals recht herzlich für den informativen und lehrreichen Nachmittag und hob die sehr guten Beziehungen zur Feuerwehr und das harmonische Zusammenarbeiten unter den Vereinen hervor. Kassier Sepp Schöttl und die beiden Kommandanten Thomas Herrschmann und Dieter Amann nahmen das Geld gerne entgegen, das für einen Wärmebehälter für die Einsätze bei Wind und schlechtem Wetter zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft verwendet werden wird. Sie sahen es als selbstverständlich an, die Schulung für den Frauenbund durchzuführen, denn im Umgang mit Feuer gibt es viel mehr zu wissen als viele glauben. Der eigene Informationsstand wird von den meisten Menschen hier überschätzt. Die Schulung hat auch gezeigt, dass es sehr viele unterschiedliche Löschertypen gibt, deren Funktion und Handhabung oftmals Schwierigkeiten bereiten.
Wattturnier 2009

Am vergangenen Samstagabend traf sich die Gerzener Feuerwehr zu einem Watt-Vergleichskampf mit dem Stammtisch der Jungfüchse, der mittlerweile fester Bestandteil im Terminkalender beider Vereine ist. Wie auch bei den Wattturnieren der vergangenen Jahre wurde pro Spiel eine Mass Bier ausgespielt, das die Verlierermannschaft zu bezahlen hatte. Jede Mannschaft hatte 16 Mann ins Rennen geschickt. Nach der Auslosung wurde in zwei Gruppen jeder gegen jeden gespielt. Im ersten Spieldurchgang gewannen die Jungfüchse in der Gruppe A drei Spiele, während in der Gruppe B die Feuerwehrler ebenfalls drei Spiele für sich entscheiden konnten. Im zweiten Durchgang drehten die Jungfüchse in beiden Gruppen auf und gewannen jeweils drei Spiele. Während der Pause gab es für alle Teilnehmer warmen Leberkäse zur Stärkung. Im dritten Durchgang gewannen in der Gruppe A die Jungfüchse alle vier Spiele, während die Gruppe B ausgeglichen verlief. Im letzten und entscheidenden Durchgang gewannen die Jungfüchse in der Gruppe A erneut drei Spiele und sorgten somit in ihrer Gruppe für einen glatten Erfolg mit 26:6 Punkten und einem Spieleverhältnis von 32:16. In der Gruppe B gaben die Feuerwehrler noch mal ihr Bestes, konnten aber nur zwei Spiele gewinnen, so dass am Ende ein ausgeglichenes Ergebnis von 16:16 Punkten und einem Spieleverhältnis von 25:23 für die Jungfüchse auf dem Papier stand. Nach einigen spannenden Stunden Watten konnten die Jungfüchse mit 42:22 Punkten und einem Spieleverhältnis von 57:39 einen klaren Sieg einfahren.
Das Finalspiel bestritten dann das Duo der Jungfüchse Werner Faden / Rudi Ernst gegen Thomas Herrschmann / Rudi Huber seitens der Feuerwehr. Hier gab es für das Feuerwehrduo noch einen versöhnlichen Abschluss, da man das Jungfuchsteam mit 2:0 besiegen und somit wenigsten den Tagessieger stellen konnte. Anschließend saß man noch in gemütlicher Runde bei einem Ratsch oder einem Kickerspiel bis früh in den Morgen beisammen.
Vereinsausflug 2009

Vor kurzem unternahmen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen ihren Vereinsausflug in den Bayerischen Wald. Nach einer kurzen gemütlichen Brotzeit vor Böbrach im Bayerischen Wald ging die Fahrt weiter nach Bodenmais zum Penninger Schnapsmuseum und die Gläserne Destille. Nach einer interessanten Führung konnte man die Ausstellung und das Museum zur Geschichte der Schnaps-Herstellung besichtigten und nebenbei die guten Tropfen probieren. Weiter ging es dann zur Waldglashütte Joska, wo neben der Möglichkeit die verschiedensten Glasartikel anzusehen und einzukaufen, auch die Gelegenheit bestand, selbst eine Glaskugel zu blasen. Hiervon wurde rege Gebrauch gemacht und so mancher Versuch scheiterte an der nötigen Luft. Nach dem Mittagessen ging es dann über St. Englmar nach Maibrunn zum Waldwipfelweg. Alle nutzen die Gelegenheit über den 370 m langen Weg in luftiger Höhe, der bis zu 30 Meter über dem Boden ist, zu wandern. Trotz des diesigen Wetters erlebte man die Natur pur über den Baumkronen von Maibrunn. Nebenbei konnte man Wissenswertes über die heimische Tierwelt erfahren. In dem reichhaltigen Programm ging es dann zum nahe gelegenen Egidi Bugl mit der längsten Sommerrodelbahn im Bayerischen Wald. Hier zeigte sich das sportliche Talent des Vorstandes, als er seinen Feuerwehrkameraden auf der Rodelbahn das Nachsehen gab. Auch die Kinder hatten Rodelspaß inmitten von Bergen und herrlicher Natur. Neben der Rodelbahn konnten die Teilnehmer auf den 20 Meter hohen Aussichtsturm steigen und den herrlichen Panoramaausblick erleben. Nach dem ausfüllenden Tagesprogramm trat man die Heimreise an und stärkte sich noch bei einer deftigen Brotzeit.
Frauenbund geschult

Am Samstagnachmittag trafen sich die interessierten Mitgliederinnen des Frauenbundes auf Initiative der Vorsitzenden Petra Moser am Feuerwehrgerätehaus um an einer Schulung im Umgang mit Feuer teilzunehmen. Kommandant Thomas Herrschmann begrüßte die Damen und gab anfangs allgemeine Informationen zu den Aufgaben der Feuerwehr und den geplanten Schulungsablauf. Anschließend erläuterte Gruppenführer Erwin Metzka den Frauen die einzelnen Brandklassen und verschiedenen Feuerlöschtypen. Die in einem Feuerlöscher verwendeten Löschmittel sind auf Grund ihrer Löschwirkung für bestimmte Arten von Bränden geeignet, die in Brandklassen eingeteilt sind. Üblicherweise werden in Privathaushalten tragbare Pulver- oder Schaumlöscher verwendet. Die größten Probleme bei der Handhabung gibt es bei der Inbetriebnahme, wenn die vorhandenen Sicherungssysteme zu entfernen sind. Nach der Theorie durften alle Frauen bei der praktischen Übung ein gelegtes Feuer löschen. Es zeigte sich, dass es gar nicht so einfach ist, rasch ein größeres Feuer mit einem herkömmlichen Feuerlöscher zu löschen. Erwin Metzka unterstützte die Damen bei der richtigen Handhabung und gab wichtige Tipps für ein taktisches und gezieltes Löschvorgehen. Abschließend wurde den Frauen noch gezeigt, was passiert wenn man einen Fettbrand versucht mit Wasser zu löschen. Eines der größten Probleme bei Fettbränden ist, so Metzka, dass der menschliche Instinkt Feuerlöschen mit Wasser kombiniert. Das hat jedoch verheerende Folgen. Wenn man bei einem Fettbrand versucht, das Feuer mit Wasser oder einem flüssigem Löschmittel zu bekämpfen, entsteht dabei eine so genannte Fettexplosion. Stichflamenartig versprüht Wasser und Feuer in unmittelbarer Nähe. Nach der interessanten Schulung spendierte der Frauenbund Kuchen und die Feuerwehr den notwendigen Kaffee dazu. In gemütlicher Runde wurden noch zahlreiche Fragen zum Umgang mit Feuer beantwortet. Kommandant Thomas Herrschmann bedankte sich für das Interesse und händigte Allen eine Teilnahmebestätigung für die Schulung aus.
Kindergärtnerinnen geschult

Vor kurzem besuchten Mitglieder der Freiweilligen Feuerwehr Gerzen den hiesigen Kindergarten, um ihnen grundlegende Verhaltensregeln im Umgang mit dem Feuer zu erläutern. Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Kinder als Kommandant Thomas Herrschmann und Gruppenführer Hans Aumann in voller Schutzausrüstung den Kindergarten betraten. Zunächst wurden ihnen die verschiedenen Aufgaben der Feuerwehr erklärt und anhand von Beispielen näher gebracht. Die wissbegierigen Kinder hatten dann auch gleich zahlreiche Fragen zu den verschiedenen Einsätzen, die ihnen ausführlich erklärt wurden. Nach den theoretischen Informationen lag man die Atemschutzausrüstung an und zeigte den Kindern, wie die Feuerwehrmänner im Brandfall hiermit den Einsatz durchführen und nahm ihnen gleichzeitig die Angst vor dem befremdlichen Erscheinen aufgrund der Atemschutzmaske und mächtig wirkenden Schutzbekleidung. Der Umgang mit Feuer vor allem in der bevorstehenden Winter- und Adventszeit durch das Anzünden von Kerzen wurde ihnen nahe gebracht und sie darauf hingewiesen sich im Brandfall nicht zu verstecken, sondern Erwachsene sofort zu informieren und den schnellsten, sichersten Weg nach draußen zu suchen. Falls möglich soll der Notruf 112 abgesetzt werden. Aufmerksam und ruhig verfolgten die Kindergartenkinder die sachkundigen Ausführungen der Feuerwehrmänner. Dafür durften alle am Ende ins Feuerwehrauto steigen und das Martinshorn ertönen lassen. Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht hatte für alle eine kleine Überraschung, in Form eines Bastelbogens für ein Feuerwehrauto mitgebracht, das große Begeisterung bei den Kleinen hervor rief. Die Kindergärtnerinnen bedankten sich bei den Feuerwehrmännern für die ausführlichen und anschaulichen Informationen. Nachmittags wurden dann auf Initiative der Zweckverbandsleiterin Astrid Königbauer die Kindergärtnerinnen feuertechnisch fortgebildet. An dieser Fortbildung nahmen alle Kindergärtnerinnen des Zweckverbandes Aham-Gerzen-Schalkham teil. Hierbei ging es vor allem um das Verhalten im Brandfall und den Umgang mit Feuerlöschern. Auch Bürgermeisterin Elisabeth Kobold, die Vorsitzende des Zweckverbandes ist, war in dieser Runde vertreten. Nach der Theorie durften alle bei der praktischen Übung ein gelegtes Feuer löschen. Es zeigte sich, dass es gar nicht so einfach ist, rasch ein größeres Feuer mit einem herkömmlichen Feuerlöscher zu löschen. Gruppenführer Erwin Metzka unterstützte die Damen bei der richtigen Handhabung und gab wichtige Tipps für ein taktisches und gezieltes Löschvorgehen. Abschließend wurde den Frauen noch gezeigt, was passiert wenn man einen Fettbrand mit Wasser versucht zu löschen. Stichflamenartig versprüht Wasser und Feuer in unmittelbarer Nähe. Beeindruckt davon gab es nach der Schulung Kaffee und Kuchen. Kommandant Thomas Herrschmann bedankte sich für das Interesse und händigte Allen eine Teilnahmebestätigung für die Schulung aus.
Wasser Abzeichen 1 - 2009

Eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen stellte sich vor kurzem den Bedingungen für ihre nächst höheren Stufen des Feuerwehrleistungsabzeichens. Gruppenführer war Florian Lechner und Maschinist zweiter Kommandant Dieter Amann. Abgelegt wurde das Leistungsabzeichen mit dem neuen Modus – Variante I: Außenangriff – Wasserentnahme aus Hydranten. Als Ausgangslage wird hierbei der Brand eines Nebengebäudes angenommen, bei dem sicher ist, dass keine Menschen- oder Tierrettung erforderlich ist. Die Ausbildung der Gruppe hatten Kommandant Thomas Herrschmann , Erwin Metzka und Alexander Paringer vorgenommen. Als Prüfer fungierten Kreisbrandmeister Franz Grassinger und Alfred Metzka, sowie als Zeitnehmer Alexander Paringer. Zu Beginn der Prüfung spürte man eine gewisse Nervosität in der Gruppe, die den einen oder anderen Fehlerpunkt brachte. Dann aber im praktischen Teil erledigten die Wehrmänner ihre Aufgabe souverän in der vorgegebenen zeit. Mit dem Löschversuch aus drei Strahlrohren konnten die jungen Wehrmänner überzeugen und ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen. Ziel der Leistungsprüfungen ist es, mit der Auffrischung Wissen und Können zu vervollkommnen, um bei einem Einsatz mit Ruhe und Sicherheit Hilfe zu leisten. Lohn für die Übungen sind die Leistungsabzeichen. Nach der abschließenden Besprechung bedankte sich Kommandant Thomas Herrschmann beim Bürgermeister für die Unterstützung durch die Gemeinde. Bürgermeister Manfred Kaschel beglückwünschte die Wehrmänner zum Erfolg und sah es als selbstverständlich an, dass die Gemeinde wo immer es geht die Feuerwehr unterstütze. Er sei stolz auf das Engagement und den Einsatz, den die Feuerwehr für das Allgemeinwohl erbringe und hierfür seine Freizeit zur Verfügung stelle. Er dankte den Ausbildern für die intensive Schulung und dem Schiedsrichterteam für die korrekte Beurteilung.
Folgende Leistungsabzeichen wurden verliehen: Für Bernd Rohrmoser und Philipp Grötzinger Gold; für zweiten Kommandanten Dieter Amann und Rainer Wimmer Gold/Blau; für Martin Rohrmoser und Michael Schlecht Gold/Grün, für Florian Lechner, Thomas Komorowski und Erwin Metzka die höchste Stufe Gold/Rot.
Feuerwehr mit Schlammsauger ausgerüstet
Die Gerzener Feuerwehr hat ihren Ausrüstungsbestand weiter ergänzt und für den Einsatz in überfluteten Kellern und Wohnungen einen Schlamm- und Schmutzwassersauger gekauft. Auch bei kleineren und sonstigen privaten Wasserschäden hilft die Gerzener Feuerwehr nach telefonischer Rücksprache mit dem 1. Kommandanten Thomas Herrschmann (Telefon 08744/967177) diesen zu beheben.
Ist der Keller oder ein Raum erst einmal überflutet, so beginnt für die Betroffenen die mühsame und deprimierende Arbeit des Saubermachens. Den klebrigen, stinkenden Schlamm so schnell wie möglich aus dem Haus bringen ist oft mühsam und zeitraubend. Deshalb hat die Freiwillige Feuerwehr den Schlammsauger „Blizzard“ gekauft. Als ideale Ergänzung zur Tauchpumpe beseitigt er Schlamm, Dreck und Unrat aus den Räumen der Betroffenen. Durch das robuste, breite Fahrgestell ist der Sauger auch über unwegsames Gelände gut zu manövrieren. Die kraftvolle Saugleistung und durchdachte Konstruktion sorgt für kontinuierliches Arbeiten in bequemer Haltung. Das Gerät besticht durch einfachste Handhabung und hohe Wendigkeit auch in engen Treppenhäusern. Der Sauger besteht aus einem Rundbehälter, in dem über ein Profi-Saugrohr mittels eines 10 m langen Saug-Schwimm-Schlauchs die zu entsorgende Materie eingesaugt wird. Eine leistungsfähige Druckpumpe befördert die Feststoffe und das Schmutzwasser über einen Ablaufschlauch in das Freie. Mit diesem professionellen Gerät ist man in der Lage den Wasserstand in Räumen auf nahezu Null abzusaugen.
Diese Anschaffung, die komplett aus der Kasse der Feuerwehr bezahlt wurden, konnten nur getätigt werden aufgrund der guten Einnahmen aus der Christbaumversteigerung und dem Maibaumaufstellen. Der Dank des Vorstandes und Kommandanten gilt deshalb der gesamten Bevölkerung für die großzügige Unterstützung.
THL Leistungsabzeichen 2 - 2009

Gut vorbereitet durch den . Kommandanten Dieter Amann stellten sich neun Männer der Gerzener Feuerwehr vor kurzem dem Schiedsrichterteam, bestehend aus Kreisbrandmeister Franz Grassinger und Alfred Metzka um die Prüfung zum technischen Leistungsabzeichen erfolgreich abzulegen. Die Teilnehmer zeigten dann, dass sie sehr gut für den Ernstfall gerüstet sind. Sowohl die Entnahme und der Aufbau der Rettungsgeräte zur Befreiung einer eingeklemmten Person klappten ausgezeichnet. Auch 2. Bürgermeister Georg Fischer konnte sich vom Geschick der Wehr überzeugen. Neben dem praktischen Teil stand auch Fahrzeugkunde auf dem Programm. Hierbei wurde das Auffinden von Werkzeugen und Geräten in den Fahrzeugen abgeprüft. Ebenfalls mussten theoretische Fragen schriftlich beantwortet werden. Alle Feuerwehrmänner bewiesen einen souveränen Umgang mit dem technischen Gerät. Die vorgegebene Sollzeit wurde eingehalten, und auch der theoretische Teil der Prüfung stellte für die Floriansjünger keine Schwierigkeit dar. Beim praktischen Bewerb musste eine Unfallstelle abgesichert, ein Notstromaggregat aufgestellt und die Bergeschere sowie der Spreizer in Betrieb genommen werden. Hierzu durfte die Zeit von 130 Sekunden nicht überschritten werden. Die Schiedsrichter begutachteten und bewerteten die Ausführungen der verschiedenen Aufgabenstellungen, die im Rahmen des Zeitlimits von den Wehrmännern erfüllt wurden und waren angetan von der guten Leistung der Prüflinge. Im Gasthof Bergmeier würdigte das Schiedrichterteam den Kenntnisstand der Feuerwehrmänner sowie die ruhige und sichere Arbeitsweise. 2. Bürgermeister Georg Fischer sprach anschließend den Teilnehmern seine Glückwünsche zur bestandenen Leistungsprüfung aus und bedankte sich seitens der Gemeinde bei den jungen Feuerwehrmännern für den ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit und bei den Ausbildern für die geopferte Zeit. Er schloss mit den Worten: „Stell Dir vor Du hast einen Unfall und keiner kommt!“. Im Anschluss verlieh Kreisbrandmeister Franz Grassinger den Teilnehmern die in den einzelnen Stufen erlangten Leistungsabzeichen.
THL Leistungsabzeichen 1 - 2009
Leistungsabzeichen für technische Hilfeleistung abgelegt
Gerzen. Gut vorbereitet durch die beiden Kommandanten Thomas Herrschmann und Dieter Amann stellten sich neun Männer der Gerzener Feuerwehr vor kurzem dem Schiedsrichterteam, bestehend aus Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht, Georg Brandmeier und Dieter Amann, um die Prüfung zum technischen Leistungsabzeichen erfolgreich abzulegen. Die Teilnehmer zeigten dann, dass sie gut für den Ernstfall gerüstet sind. Sowohl die Entnahme und der Aufbau der Rettungsgeräte zur Befreiung einer eingeklemmten Person klappten ausgezeichnet.
Neben dem praktischen Teil stand auch Fahrzeugkunde auf dem Programm. Hierbei wurde das Auffinden von Werkzeugen und Geräten in den Fahrzeugen abgeprüft. Ebenfalls mussten theoretische Fragen schriftlich beantwortet werden. Alle Feuerwehrmänner bewiesen einen souveränen Umgang mit dem technischen Gerät. Die vorgegebene Sollzeit wurde eingehalten, und auch der theoretische Teil der Prüfung stellte für die Floriansjünger keine Schwierigkeit dar. Beim praktischen Bewerb musste eine Unfallstelle abgesichert, ein Notstromaggregat aufgestellt und die Bergeschere sowie der Spreizer in Betrieb genommen werden. Hierzu durfte die Zeit von 130 Sekunden nicht überschritten werden. Die Schiedsrichter begutachteten und bewerteten die Ausführungen der verschiedenen Aufgabenstellungen, die im Rahmen des Zeitlimits von den Wehrmännern erfüllt wurden und waren angetan von der guten Leistung der Prüflinge.
Im Gasthof Köck würdigte Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht den Kenntnisstand der Feuerwehrmänner sowie die ruhige und sichere Arbeitsweise. Gemeinderat Bick würdigte seitens der Gemeinde den ehrenamtlichen Einsatz aller Beteiligter zum Wohle der Allgemeinheit, bei den Ausbildern bedankte er sich für die geopferte Zeit.. Im Anschluss verlieh Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht den Teilnehmern die in den einzelnen Stufen erlangten Leistungsabzeichen. Für Timo Neumann und Alfred Metzka Bronze, Erwin Metzka Silber, Hans Bick und Georg Dürselen Gold; für Georg Moser Gold/Blau, für Hans Aumann, Florian Lechner und Josef Schöttl Gold/Grün.
Das Foto zeigt die Teilnehmer an der Leistungsprüfung mit 1. Kommandant Thomas Herrschmann (rechts), 2. Kommandant Dieter Amann (Links) und Schiedsrichter Georg Brandmeier (zweiter von rechts)
Übung in Gerzen - Brand einer Tanktselle
Am 08.06.2009 hielt die FFW Gerzen ein Übungszenario bei der Tankstelle Limmer in Gerzen ab. Um 1900 wurde die Ortsfeuerwehr alarmiert und die Meldung überbracht, dass eine Person vermisst wird. Nach einer kurzen Einsatzbesprechung wurden die Atemschutztrupps ausgerüstet, die Straße abgesichert und die Löschwasserversorgung aus der nahegelegenen Vils und aus Unterflurhydranten sichergestellt. Anschliesend wurden die Trupps in die Gebäude geschickt und fanden die vermisste Person sehr Rasch, welche dann versorgt werden konnte. Nach der Brandbekämpfung wurde noch eine Manöverkritik abgehalten in welcher der Kommandant, die Gruppenführer, der Atemschützführer und der KBI ihr Statement abgaben und die Übung für einen großen Erfolg erklärten.
Maibaumafustellen 2009

Feuerwehrmänner beim Aufstellen des Maibaums
Traditionell wurde am Ersten Mai von der Gerzener Feuerwehr am Feuerwehrgerätehaus der Maibaum aufgestellt. Bereits am Vorabend wurde der von den Feuerwehrkameraden neu gestrichene Baum die ganze Nacht über bewacht. Hierzu fanden sich auch zahlreiche Freude der Feuerwehr ein, die bis in die Morgenstunden bei der Maibaumwache ausharrten.
Zum Maibaumaufstellen konnte Vorstand Moser Georg zahlreiche Besucher begrüßen, unter ihnen auch Bürgermeister Manfred Kaschel. Die Feuerwehr bewirtete die Besucher mit Spanferkel, Grillspezialitäten, gegrillten Forellen, Bier vom Fass und alkoholfreien Getränken. Die Kinder konnten sich in der Hüpfburg mit Rutsche austoben oder am Sandspielplatz vergnügen. Nach dem Mittagessen wurde der Maibaum unter den fachmännischen Kommandos des Vorstandes Georg Moser in traditioneller Weise mit Schwaiberln und Manneskraft Zug um Zug in die Höhe gebracht bis er unter Applaus der Zuschauer in seiner Halterung verankert wurde. Anschließend genossen die Gäste bei strahlendem Sonnenschein in Biergartenatmosphäre bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen den Nachmittag.
Jugendgruppe FFW Gerzen

Foto: Die Jungfeuerwehrler mit Betreuer Erwin Metzka (links) und den beiden Kommandanten Dieter Amann und Thomas Herrschmann (rechts)
Jugendliche der Jugendfeuerwehr Gerzen beigetreten
Gerzen. Sehr zur Freude der Gerzener Feuerwehr konnten vor Kurzem erneut interessierte Jugendliche in den Kreis der Freiwilligen Feuerwehr aufgenommen werden. Bereits im vergangenen Jahr traten mit Erwin Franke jun., Florian Huber und Tobias Moser drei engagierte Jugendliche bei, die heuer mit Thomas Aumann, Thomas Franke, Julia Amann und Verena Moser ergänzt wurden. Die Vorstandschaft hat sich sehr darüber gefreut, dass erstmals in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen zwei junge Damen ihr Interesse am Feuerwehrdienst bekundeten und beitraten.
Ziel der Feuerwehrjugend und des Jugendwartes ist es, den Jugendlichen im Ort die Feuerwehr näher zu bringen und Interesse zu wecken, um mit Vollendung des 18. Lebensjahres vollständig aktiv im Feuerwehrdienst tätig zu werden. Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr können der Feuerwehrjugend Gerzen beitreten und somit in den Genuss kommen, einem sehr interessanten Hobby nachzugehen, um künftig für die Sicherheit der Einwohner im Einsatzgebiet der Feuerwehr Gerzen zu sorgen.
Das wichtigste Ziel der Feuerwehrjugend ist, die Motivation und Freude der Jugendlichen an der Feuerwehr zu wahren und zu stärken. Die interessierten Jugendlichen gehen mit dem Beitritt zur Feuerwehr zunächst keinerlei Verpflichtungen ein, im Gegenteil, jeder hat die Möglichkeit, für sich herauszufinden, ob er an den Tätigkeiten der Feuerwehr Interesse findet oder nicht.
Auch wenn die Jugendlichen aus ausbildungstechnischen und versicherungsrechtlichen Gründen nicht an den Einsätzen der aktiven Wehr teilnehmen dürfen, so haben sie jedoch die Möglichkeit, an Übungen, Technikdiensten und feuerwehrinternen Fortbildungen teilzunehmen, um die Gerätschaften, Technik und Einsatzgrundsätze der Feuerwehr kennen zu lernen - alles auf freiwilliger Basis.
An jedem ersten Montag im Monat findet ab 19 Uhr am Feuerwehrgerätehaus eine Übung für alle aktiven Feuerwehrler statt. Neu interessierte Jugendliche aber auch Erwachsene sind herzlich willkommen Dienst am Nächsten zu tun.
Atemschutzschulung 2009
Freitag 03042009 ist um 1900 im FFW Haus Gerzen die Atemschutzschulung 2009 - Für Atemschutzgeräteträger eine Pflichtveranstaltung
Generalversammlung - Thomas Herrschmann neuer 1. Kommandant
Am vergangenen Samstagabend fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen im Gasthof Köck statt. Der Versammlung war ein Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der St. Georg Kirche vorausgegangen, den Pfarrer Franz Speckbacher feierlich zelebrierte und von Feuerwehrmännern aktiv mit gestaltet wurde.
Dem Bericht des Ersten Kommandanten Alexander Paringer war zu entnehmen, dass die Feuerwehrkameraden im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Stunden ehrenamtlich für das Wohl der Bürger erbracht haben und vielseitig engagiert waren.
Zur Jahreshauptversammlung konnte Vorstand Georg Moser neben zahlreichen Feuerwehrkameraden insbesondere Bürgermeister Manfred Kaschel und Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht begrüßen. Nach dem gemeinsamen Abendessen legte man eine Gedenkminute für die verstorbenen Feuerwehrmännern ein.
Schriftführer Josef Prock jun. berichtete anschließend über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Die Feuerwehr beteiligte sich an zahlreichen örtlichen Festen und Veranstaltungen der örtlichen Vereine, am Fronleichnamstag, am Gerzener Kriegerjahrtag, am Ferienprogramm der Gemeinde mit einer Schlauchbootfahrt und am Volkstrauertag. Er teilte der Versammlung mit, dass auch im abgelaufenen Jahr mit Daouahi Taoufik, Erwin Franke jun., Florian Huber und Tobias Moser vier neue Mitglieder in den aktiven Feuerwehrdienst aufgenommen wurden. Aus persönlichen Gründen traten zwei Mitglieder aus.
Vorstand Georg Moser stellte in seinem Jahresrückblick das große Engagement der Feuerwehrmänner heraus und bedankte sich für die geopferte Freizeit. Neben den zahlreichen Einsätzen gab es auch gesellschaftliche Höhepunkte, wie die Teilnahme an den beiden Hochzeiten von Kassier Sepp und Inge Schöttl, sowie Hans und Claudia Bick. Bei den eigenen Veranstaltungen wie das Maibaumaufstellen, die Fahrt nach Karpfham, den Vereinsausflug nach Riedenburg, die Christbaumversteigerung, sowie das Vergleichswatten und Eisstockschießen gegen den Stammtisch der Jungfüchse war die Teilnahme der Mitglieder sehr gut. Beim Pokalschießen der Schützen konnte man den 4. Platz belegen. Bei der Beerdigung von Altbürgermeister Martin Neumeier stellte man die Ehrenwache. Darüber hinaus wurden mehrere Vorstandssitzungen abgehalten.
Der Atemschutzbeauftragte Philipp Grötzinger gab bekannt, dass jeder Atemschutzträger einmal jährlich den Übungstermin in Landshut wahrnehmen soll, um seinen eigenen Leistungsstand beurteilen zu können. Der nächste Termin ist der 24. März.
Kommandant Alexander Paringer führte in seinem Tätigkeitsbericht an, dass die Gerzener Feuerwehr im vergangenen Jahr zu 29 Einsätzen gerufen wurde, bei denen über 440 freiwillige Einsatzstunden abgeleistet wurden. Einen Waldbrand musste man löschen. Zu sieben Einsätzen bei Verkehrsunfällen, bei denen einer mit zwei Todesopfern endete und mehreren technischen Hilfeleistungen musste die Gerzener Feuerwehr ausrücken, so Paringer. Er informierte über die Gemeinschaftsübung mit der Nachbarfeuerwehr aus Jesendorf, wo man einen brennenden PKW mit unterschiedlichen Löschmitteln bekämpfte. Die Wehr übernahm bei verschiedenen Anlässen mehrmals die Verkehrsregelung und wartete die Hydranten im Ortsbereich. Von der Feuerwehr wurden jeweils fünf Monatsübungen und Funkfahrten durchgeführt. Um den Ausbildungsstand hoch zu halten legten je eine Gruppe das Leistungsabzeichen „Technische Hilfeleistung“ und „Löschen“ erfolgreich ab. Anschließend gab Alexander Paringer der Versammlung bekannt, dass er nicht mehr für das Amt des Ersten Kommandanten zur Verfügung stehe. Er habe in den vergangenen sechs Jahre viel bewegen und den Ausbildungsstand der Gerzener Feuerwehr sehr hoch halten können. So wurden Taschenmelderempfänger eingeführt, ein Alarmumsetzer installiert, die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrmänner kontinuierlich verbessert und zahlreiche Lehrgänge und Schulungen abgehalten. Er bedankte sich beim Vorstand, zweiten Kommandanten und Bürgermeister für die Unterstützung. Als Dankeschön für seine Leistungen bekam er einen Geschenkskorb überreicht.
Der Kassenbericht von Kassier Sepp Schöttl zeigte, dass der Vereins trotz Wirtschaftskrise auf gesunden Beinen stehe: Diese Einnahmen kommen aus der Bewirtung beim Maibaumaufstellen und von der Christbaumversteigerung. Auch im vergangenen Jahr konnte die Feuerwehr wieder Anschaffungen von technischen Ausrüstungsgegenständen zum Schutze der Wehrmänner aus der eigenen Kasse tätigen. Die Kassenprüfung durch Josef Huber und Jürgen Lang bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung, so dass dem Kassier und der Vorstandschaft Entlastung erteilt werden konnte. Beide wurde per Akklamation wieder zum Kassenprüfer gewählt.
Anschließend standen die Neuwahlen für die Ämter des 1. und 2. Kommandanten auf der Tagesordnung. Als Wahlvorstand fungierte Bürgermeister Manfred Kaschel. Er dankte zunächst den Feuerwehrmännern für ihren freiwilligen Einsatz und die erbrachten Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit. Sein Dank ging auch an die Frauen und Freundinnen der Feuerwehrmänner, die viel Verständnis für die Arbeit und deren Einsatz aufbringen. Es wird immer schwieriger Beruf, Familie und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen. Die Teilnahme an den Übungen und Schulungen ist aber enorm wichtig, um den Ausbildungsstand hoch zu halten und dadurch bestens für Einsätze vorbereitet zu sein. Viel Arbeit bleibt an den Führungskräften hängen, so Kaschel. Deshalb gilt es sie bestens zu unterstützen. Hierzu ist ein Treffen der Feuerwehrmänner mit der Gemeinde geplant, um Verbesserungen herbei zu führen. Die Feuerwehr Gerzen genießt einen sehr guten Ruf innerhalb und außerhalb des Landkreises. Bei der anschließend durchgeführten schriftlichen Wahl wurde Thomas Herrschmann zum neuen Ersten Kommandanten und Dieter Amann zum Zweiten Kommandanten einstimmig von der Versammlung gewählt. Bürgermeister Kaschel gratulierte beiden und wünschte ihnen eine glückliche Hand zum Wohle der Gemeinde und sicherte ihnen seine Unterstützung zu.
Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht schloss sich dem Dank seitens des Landkreises an. Er dankte Alexander Paringer für die 6-jährige Amtszeit als erster Kommandant und den beiden Neuen dass sie sich zur Verfügung gestellt haben. Der Dienst bei der Feuerwehr wird nicht leichter. Verordnungen und Gesetze erschweren die Arbeiten. Die Feuerwehren sind immer gut zurecht gekommen ohne große Vorschriften. Nun wirkt die EU bis in die Gemeinden hinein, was sich beim Fahren von Feuerwehrwägen mit den neuen Führerscheinklassen immer öfter zeigt. Die Führerscheinklasse „B“ erlaube nur das Führen von Fahrzeugen bis 3,5 t. Im Auftrag des Bayerischen Innenministers zeichnete KBI Englbrecht dann die Feuerwehrmännern Hans Aumann, Josef Huber und Vorstand Georg Moser mit dem silbernen Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst aus.
Vorstand Georg Moser und Erster Kommandant Alexander Paringer ehrten anschließend Alwin Ehrmann, Martin Rohrmoser und Mathias Wimmer für 10-jährige, sowie Bernhard Samberger für 30-jährige aktive Dienstzeit.
Zum Abschluss präsentierte Josef Prock eine Fotoshow musikalisch umrahmt mit den Höhepunkte des abgelaufenen Jahres, was bei den Anwesenden mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.
Mit dem Dank an die Bevölkerung und dem Gemeinderat für die großzügige Unterstützung, sowie den Feuerwehrfrauen für ihr Verständnis schloss Vorstand Georg Moser die Versammlung.
FFW Gerzen 2008 online
Um das Einsatz - Video 2008 anzuschauen bitte einfach den Link oder das Bild anklicken.
FFW Gerzen 2008
Christbaumversteigerung 2008

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Wir möchten uns bei allen Helfern, Spendern und Besuchern der Christbaumversteigerung recht herzlich bedanken!
Jungfüchse gewannen Wattturnier

An Spannung nicht zu überbieten war der Watt-Vergleichskampf zwischen der Gerzener Feuerwehr und dem Stammtisch der Jungfüchse am vergangenen Samstagabend, der mittlerweile fester Bestandteil im Terminkalender beider Vereine ist. Erst das letzte Spiel, das bis zum Schluss offen war, entschied zugunsten der Jungfüchse. Wie auch bei den Wattturnieren der vergangenen Jahre wurde ein Fass Bier ausgespielt, das die Verlierermannschaft zu bezahlen hatte. Jede Mannschaft hatte 16 Mann ins Rennen geschickt. Nach der Auslosung wurde in zwei Gruppen jeder gegen jeden gespielt. Im ersten Spieldurchgang gewannen die Jungfüchse in der Gruppe A drei Spiele, während in der Gruppe B der Spielverlauf ausgeglichen war. Im zweiten Durchgang drehten die Feuerwehrler in der Gruppe A den Spies um und gewannen drei Spiele, während in der Gruppe B die Jungfüchse drei Spiele für sich entscheiden konnten. Während der Pause konnten sich alle Teilnehmer mit einer kräftigen Gulaschsuppe stärken. Im dritten Durchgang hatten dann in der Gruppe A die Jungfüchse wieder die Nase vorne und gewannen drei von vier Spielen, während die Gruppe B wiederum ausgeglichen verlief. Im letzten und entscheidenden Durchgang gewannen die Feuerwehrler in der Gruppe drei Spiele und sorgten somit in ihrer Gruppe am Ende für ein ausgeglichenes Ergebnis von 16:16 Punkten und 24:24 Spielen. In der Gruppe A gaben die Feuerwehrler ihr Bestes, konnten aber nur zwei Spiele gewinnen, so dass am Ende die Jungfüchse diese Gruppe mit 18:14 Punkten und einem Spieleverhältnis von 25:23 gewannen, was insgesamt gesehen einen Sieg mehr bedeutete. Am Ende konnten die Jungfüchse nach einigen spannenden Stunden Watten mit 34:30 Punkten und einem Spieleverhältnis von 49:47 einen knappen aber verdienten Sieg eingefahren. Das Finalspiel bestritten dann das Duo der Jungfüchse Werner Faden / Karl Ehrenreich gegen Wolfgang Kallee / Rudi Huber seitens der Feuerwehr. Auch hier konnte sich das Jungfuchsteam knapp mit 2:1 behaupten und den Tagessieg erringen. Anschließend saß man noch in gemütlicher Runde bei einem Ratsch oder einem Schafkopfspiel bis früh in den Morgen beisammen.
Leistungsabzeichen abgelegt

Eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen geführt vom zweiten Kommandanten Thomas Herrschmann stellte sich den Bedingungen für ihre nächst höheren Stufen des Feuerwehrleistungsabzeichens. Erstmals wurde das Leistungsabzeichen mit dem neuen Modus abgelegt – Variante I: Außenangriff – Wasserentnahme aus Hydranten. Als Ausgangslage wird der Brand eines Nebengebäudes angenommen, bei dem sicher ist, dass keine Menschen- oder Tierrettung erforderlich ist. Als Prüfer fungierten Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht und Kreisbrandmeister Franz Grassinger, sowie als Zeitnehmer Erster Kommandant Alexander Paringer. Die gute Ausbildung wurde belohnt, denn sowohl in der Theorie wie im praktischen Teil mit Löschversuch aus drei Strahlrohren konnten die jungen Wehrmänner überzeugen und ihre Einsatzbereitschaft beweisen. Ziel der Leistungsprüfungen ist es, mit der Auffrischung Wissen und Können zu vervollkommnen, um bei einem Einsatz mit Ruhe und Sicherheit Hilfe zu leisten. Lohn für die Übungen sind die Leistungsabzeichen. Bei der abschließenden Besprechung beglückwünschte zweiter Bürgermeister Georg Fischer die Wehrmänner zum Erfolg und dankte den Ausbildern für die intensive Schulung und dem Schiedsrichterteam für die korrekte Beurteilung. Folgende Leistungsabzeichen wurden verliehen: Für Daniel Moser und Florian Wutzer Bronze, Peter Furtmair Silber; für Hans Bick, Georg Dürselin und Andreas Fischer Gold; für Michael Heindl Gold/Grün; für zweiten Kommandanten Thomas Herrschmann und Hans Englberger die höchste Stufe Gold/Rot.
Löschen eines brennenden PKW

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Zu einer Gemeinschaftsübung der Feuerwehren aus Gerzen und Jesendorf traf man sich vor kurzem auf dem Klärgelände der Gemeinde Gerzen. Zweck der Übung war das Löschen eines brennenden PKW unter Einsatzbedingungen mit unterschiedlichen Löschmitteln. Unter den Beobachtern waren auch 1. Bürgermeister Manfred Kaschel, Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht und Feuerwehrvorstand Georg Moser. Einsatzleiter Kommandant Alexander Paringer begrüßte die teilnehmenden Feuerwehrmänner und Beobachter. Er erläuterte den Anwesenden die vorgegebene Einsatzlage. Sinn der Übung sei es das Löschen eines brennenden Fahrzeuges mittels Hochdrucklöschgerät durch die Feuerwehr Jesendorf und anschließend den Brand mit Schaummittel weiter zu bekämpfen. Nachdem das Fahrzeug angezündet worden war, breitete sich das Feuer innerhalb kürzester Zeit aus. Die Jesendorfer Feuerwehrmänner um Kommandant Wilhelm Finkenzeller begannen dann das Feuer mit MicroCAFS PRX zu löschen. Hierbei handelt es sich um eine wiederbefüllbare Pressluftflasche mit einem Druck von 2 bar, sowie zehn Liter Wasser und 0,33 Liter Schaum. Das stark lodernde Feuer konnte innerhalb von drei Minuten eingedämmt, aber nicht vollständig gelöscht werden. In der Zwischenzeit hatte die Gerzener Feuerwehr ihr Stromaggregat und die Schlauchverbindungen einsatzfähig vorbereitet. Nachdem der Tankbehälter leer gespritzt war, machten sich die Gerzener Feuerwehrmänner daran das vor allem im vorderen Bereich des Fahrzeuges noch brennende Feuer mit dem STHAMEX Schaummittel zu bekämpfen. Zuerst wurde eine Spritze mit Mittelschaum, geeignet für eine geringe Wurfweite eingesetzt und das Feuer damit rasch zum Erlöschen gebracht. Anschließend kam die Schwerschaumspritze zum Einsatz. Hier konnte man genau sehen, dass diese für eine weitereEntfernung mit konzentriertem Strahl bestens geeignet ist. Während denbeiden Löscheinsätzen machten sich die Atemschutzträger daran nach Personen in und um das brennende Fahrzeug zu suchen. Kommandant Alexander Paringer zeigte sich zufrieden mit dem Übungseinsatz und bedankte sich bei allen teilnehmenden Feuerwehrmännern für das disziplinierte Vorgehen und die gute Zusammenarbeit. Aus seiner Sicht ist für die Bekämpfung eines brennenden Fahrzeuges das Löschmittel MicroCAFS für einen schnellen kurzfristigen Einsatz bis zum Nachrücken der Stützpunktfeuerwehr bestens geeignet. Das Mittel reichte knapp drei Minuten. Nach diesem Zeitpunkt sollte sich eine Stützpunktfeuerwehr vor Ort des Einsatzes befinden und mit dem weiteren Löschen des Brandes fortfahrenkönnen.Im Anschluss traf man sich noch im Feuerwehrgerätehaus um den Einsatz nochmals durchzusprechen.
Theoretischer Abschluss der Truppmannausbildung

Zum Abschluss der Truppmannausbildung fand am vergangenen Freitagabend die theoretische Abschlussprüfung im Schulungsraum der Gerzener Feuerwehr statt. In mehreren Schulungsabenden vermittelten Zweiter Kommandant Thomas Herrschmann und Erwin Metzka den sieben Prüflingen das notwendige theoretische Wissen für die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr. Die Hauptthemen umfassten hierbei gefährliche Stoffe und Güter, den Einsatz von Leitern und hier speziell Steg- und Schiebleitern. Weitere Schwerpunkte waren die Wasserförderung aus Hydranten und Löschmittelbehältern, sowie der Wassertransport über längere Strecken. Auch Rechtsgrundlagen, Organisation der Feuerwehr, Brandkunde gehörten zum Ausbildungsstoff. Nach dieser intensiver Schulung fand nun der zweite Teil der Abschlussprüfung, die theoretische Prüfung statt. Diese wurde vom Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht und Ersten Kommandanten Alexander Paringer abgenommen. Die Prüflinge mussten 50 Fragen beantworten und hatten hierzu 60 Minuten Zeit. Nachdem alle diesen Test sehr gut bestanden hatten erläuterte Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht die Antworten zu den einzelnen Fragen und sprach seine Anerkennung zu dem sehr guten Ausbildungsstand aus. Er dankte den Jungfeuerwehrmännern, dass Sie sich bereit erklärt haben diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen und somit der Bestand der örtlichen „freiwilligen“ Feuerwehren auch weiterhin gesichert ist. Der Truppmannlehrgang ist der Grundstein für einen effektiven Feuerwehrdienst, da man bei Einsätzen weder auf Zeit, Ort noch Ausmaß des Notfalls vorbereitet sei und deshalb ein entsprechendes Grundwissen unbedingt notwendig ist An der Ausbildung haben mit Erfolg teilgenommen: Von der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen Josef Prock, Florian Bauer, Andreas Fischer und Georg Dürselen. Von der Freiwilligen Feuerwehr Dietelskirchen Martin Zehetbauer, Andreas Wippenbeck und Michael Giglberger. Im Anschluss an die Prüfung saß man noch in gemütlicher Runde beisammen.
Leistungsabzeichen THL

Gut vorbereitet durch den 1. Kommandanten Alexander Paringer stellten sich neun Männer der Gerzener Feuerwehr vor kurzem dem Schiedsrichterteam, bestehend aus Kreisbrandmeister Franz Grassinger, Alfred Metzka und Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht, um die Prüfung zum technischen Leistungsabzeichen erfolgreich abzulegen. Die Teilnehmer zeigten dann, dass sie gut für den Ernstfall gerüstet sind. Sowohl die Entnahme und der Aufbau der Rettungsgeräte zur Befreiung einer eingeklemmten Person klappten ausgezeichnet. Auch 2. Bürgermeister Georg Fischer konnte sich vom Geschick der Wehr überzeugen. Neben dem praktischen Teil stand auch Fahrzeugkunde auf dem Programm. Hierbei wurde das Auffinden von Werkzeugen und Geräten in den Fahrzeugen abgeprüft. Ebenfalls mussten theoretische Fragen schriftlich beantwortet werden. Alle Feuerwehrmänner bewiesen einen souveränen Umgang mit dem technischen Gerät. Die vorgegebene Sollzeit wurde eingehalten, und auch der theoretische Teil der Prüfung stellte für die Floriansjünger keine Schwierigkeit dar. Beim praktischen Bewerb musste eine Unfallstelle abgesichert, ein Notstromaggregat aufgestellt und die Bergeschere sowie der Spreizer in Betrieb genommen werden. Hierzu durfte die Zeit von 130 Sekunden nicht überschritten werden. Die Schiedsrichter begutachteten und bewerteten die Ausführungen der verschiedenen Aufgabenstellungen, die im Rahmen des Zeitlimits von den Wehrmännern erfüllt wurden und waren angetan von der guten Leistung der Prüflinge. Im Gasthof Bergmeier würdigte Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht den Kenntnisstand der Feuerwehrmänner sowie die ruhige und sichere Arbeitsweise. 2. Bürgermeister Georg Fischer sprach anschließend den Teilnehmern seine Glückwünsche zur bestandenen Leistungsprüfung aus und bedankte sich seitens der Gemeinde bei den jungen Feuerwehrmännern für den ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit und bei den Ausbildern für die geopferte Zeit. Er schloss mit den Worten: „Stell Dir vor Du hast einen Unfall und keiner kommt!“. Im Anschluss verlieh Kreisbrandmeister Franz Grassinger den Teilnehmern die in den einzelnen Stufen erlangten Leistungsabzeichen. Für Mathias Wimmer und Reiner Wimmer Gold; für Michael Heindl und Hans Englberger Gold/Blau, für Bernhard Schöttl, Thomas Komorowski, Thomas Herrschmann und Alexander Paringer Gold/Grün, für Erwin Franke Gold/Rot.
Schlauchbootfahrt 2008

Restlos ausgebucht waren die beiden Schlauchbootfahrten der Freiwilligen Feuerwehr mit denen das Gerzener Ferienprogramm am vergangenen Samstag startete. Trotz des regnerischen Wetters am Morgen waren mehr Kinder als angemeldet nach Rutting gekommen, um an der abenteurerischen Fahrt teilzunehmen. Feuerwehrvorstand Georg Moser überzeugte sich vor dem Start von der Sicherheit der Boote und Ausrüstung. Nachdem alle Kinder in den drei Booten verstaut waren ging die Bootsfahrt los und manche Unsicherheit der Kinder war rasch verflogen. Dann Gleitend auf der ruhigen Vils waren die Kinder angetan von den zahlreichen Vilsschleifen, die eingegrenzt von Schattenspendenden Bäumen und Sträuchern dschungelartig wirkte. An der ersten Anlegestelle bei der Pfarrwenge waren dann die ersten Kinder nicht mehr zu halten und genossen das Bad in der Vils. Zwitschernde Vögel und aufgeschreckte Enten brachten ebenso Abwechslung, wie die traditionellen Wasserschlachten, bei denen keiner trocken blieb. In Neuhausen fand die erlebnisreiche Bootsfahrt seine Endstation. Hier wurden die Kinder und Feuerwehrmänner mit selbstgebackenem Kuchen und Getränken von Hilde Seemann verköstigt, bevor alle Kinder mit dem Feuerwehrauto zum Gerzener Feuerwehrgerätehaus gefahren wurden. Nach einer Stärkung in Form von Pommes mit Ketchup erläuterten die Vorstände Georg Moser und Michael Heindl, sowie die beiden Kommandanten Alexander Paringer und Thomas Herrschmann den aufmerksamen Kindern die Aufgaben einer Feuerwehr die Fahrzeuge mit deren Ausstattungen und Einsatzmöglichkeiten. Zum Abschuss konnten sich die Teilnehmer mit einer kleinen Spritzübung von der Kraft des Wassers überzogen.
Hochzeit von Sepp Schöttl
Feuerwehrler und Schützen standen Spalier
Gerzen. Am vergangenen Samstag läuteten für das Brautpaar Sepp und Inge Schöttl, geborene Stigler die Hochzeitsglocken. In der festlich geschmückten Pfarrkirche in Gerzen empfing das Brautpaar von Pfarrer Franz Speckbacher den kirchlichen Segen. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und der Schützengesellschaft Gerzen standen vor der Pfarrkirche anschließend Spalier. Die Schützen salutierten mit ihren Gewehren und die Feuerwehrler hatten ein aus B-Schläuchen gebildetes Spalier errichtet, durch das die komplette Hochzeitsgesellschaft mit dem Brautpaar voran schreiten musste. Anschließend zog man zum Gasthof Köck, wo das Hochzeitsmahl eingenommen wurde. Im Laufe des Tages fanden sich viele Gäste ein, um dem Hochzeitspaar ihre Aufwartung zu machen und bei Tanz und Unterhaltung an der fröhlichen Feier teilzunehmen. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Band „Satisfide“. Einige Einlagen mussten die beiden Brautleute über sich ergehen lassen und alle Anwesenden hatten sichtlich Spaß an der Feier. Dem Brautpaar die besten Glück- und Segenswünsche auf ihrem weiteren gemeinsamen Lebensweg.
Truppmannausbildung 2008 in Gerzen
Truppmannausbildung erfolgreich abgeschlossen
Gerzen. Am vergangenen Freitag schlossen 38 Jungfeuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau der freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden Gerzen, Lichtenhaag, Aham, Loizenkirchen, Diemannskirchen, Jesendorf, Wippstetten, Seyboldsdorf und Vilsbiburg die Truppmannausbildung erfolgreich ab. Diese Prüfung ist notwendig um in der Feuerwehr weiter voranzukommen und um die höchste Stufe der Leistungsprüfung ablegen zu können. In ca. 31 Unterrichtsstunden, die an sieben Abenden im Schulungsraum und auf dem Vorplatz der Gerzener Feuerwehr abgehalten wurden, lernten die Teilnehmer das „Handwerkszeug“ der Feuerwehr. Neben Rechtsgrundlagen, Organisation der Feuerwehr, Brandkunde, Gefahrgut, Schutzausrüstung und Löschfahrzeuge, wurden auch Kenntnisse von der Verkehrsabsicherung bis zum Einsatz mit dem Rettungsspreitzer, sowie vom Schlauchausrollen bis zur Brandbekämpfung vermittelt. Weitere Themen in der Ausbildung waren technische Hilfeleistungen, Gefahren an der Einsatzstelle und Sicherheitswachdienst. Zuständig für die Durchführung der Truppmannausbildung waren Kreisbrandmeister Franz Grassinger und Kommandant Alexander Paringer. Der Unterricht wurde von den Kommandanten und Gruppenführern der beteiligten Feuerwehren abgehalten. Nach intensiver Schulung fand nun am vergangenen Mittwoch der erste Teil der Abschlussprüfung, der praktischen Teil statt. Hier mussten die Prüflinge an vier aufgebauten Stationen ihr Wissen und die erlernten Fähigkeiten unter den strengen Blicken der Prüfer unter Beweis stellen. Hierzu gehörte die Fahrzeugkunde, das Erklären eines CM-Strahlrohres, das Anschließen an einen Unterflurhydranten und wie man einen Rettungsknoten knüpft. Auch hier waren die Prüflinge mit voller Konzentration am Werk. Am Freitag stand der theoretische Teil der Prüfung an. Hier mussten die Teilnehmer 50 Fragen beantworten über alle unterrichteten Themen hinweg, was so manchen zum Schwitzen brachte. Nach Stunden der Spannung standen dann die Ergebnisse fest. Die Auswertung wurde von Kreisbrandmeister Franz Grassinger und Kommandant Alexander Paringer, die auch die Übergabe der Leistungsnachweise übernahmen, durchgeführt. Kreisbrandmeister Franz Grassinger erläuterte die Antworten zu den einzelnen Fragen und sprach seine Anerkennung zu dem sehr guten Ausbildungsstand aus. Er dankte den Jungfeuerwehrmännern und Jungfeuerwehrfrau, dass Sie sich bereit erklärt haben diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen und somit der Bestand der örtlichen „freiwilligen“ Feuerwehren auch weiterhin gesichert ist. Der Truppmannlehrgang soll der Grundstein für einen effektiven Feuerwehrdienst sein, da man bei Einsätzen weder auf Zeit, Ort noch Ausmaß des Notfalls vorbereitet sei und deshalb ein entsprechendes Grundwissen unbedingt notwendig ist. Auch Bürgermeister Manfred Kaschel war angetan von dem Wissensstand der jungen Feuerwehrleute und dankte Ihnen für die zahlreichen Stunden, die sie in ihrer Freizeit für das umfangreiche Ausbildungsprogramm geopfert haben. Er wünschte Ihnen weiterhin gute Kameradschaft unter einander und gratulierte allen zur bestandenen Leistungsprüfung. Für alle Prüflinge und Prüfer gab es anschließend im Gasthof Köck ein Abschlussessen.
Maibaum 2008

Traditionell wurde am ersten Mai von der Gerzener Feuerwehr am Feuerwehrgerätehaus der Maibaum aufgestellt. Bereits am Vorabend wurde der von den Feuerwehrkameraden neu geschälte Baum die ganze Nacht über bewacht. Hierzu fanden sich auch zahlreiche Freude der Feuerwehr ein, die bis in die Morgenstunden bei der Maibaumwache ausharrten. Zum Maibaumaufstellen konnte Vorstand Moser Georg zahlreiche Besucher begrüßen. Die Feuerwehr bewirtete die Besucher mit Spanferkel, Grillspezialitäten, gegrillten Forellen, Bier vom Fass und alkoholfreien Getränken. Die Kinder konnten sich in der großen Hüpfburg austoben oder am Sandspielplatz vergnügen. Ein zwischenzeitlicher Regenschauer konnten den Besuchern aber die gute Laune nicht verderben, so dass nach dem Mittagessen der Maibaum – gespendete von Sepp Nehmer – unter den fachmännischen Kommandos des Vorstandes Georg Moser in traditioneller Weise mit Schwaiberln und Manneskraft Zug um Zug in die Höhe gebracht bis er unter Applaus der Zuschauer in seiner Halterung verankert wurde. Anschließend genossen die Gäste bei wechselnden Wetterbedingungen bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen den Nachmittag.
FFW Gerzen 2007 online
Um das Einsatz - Video 2007 anzuschauen bitte einfach den Link oder das Bild anklicken.
FFW Gerzen 2007
Generalversammlung 2008

Die neue Vorstandschaft der FFW Gerzen mit Bürgermeister Manfred Kaschel und KBI Rudi Englbrecht
Am 1. März fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen im Gasthaus Kaspar statt. Der Versammlung war ein Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der St. Georg Kirche vorausgegangen, den Pfarrer Franz Speckbacher feierlich zelebrierte und von Feuerwehrmännern aktiv mit gestaltet wurde. Dem Bericht des Kommandanten Alexander Paringer war zu entnehmen, dass die Feuerwehrkameraden im vergangenen Jahr wieder fleißig und vielseitig engagiert waren. Zur Jahreshauptversammlung konnte Vorstand Georg Moser neben zahlreichen Feuerwehrkameraden insbesondere Bürgermeister Manfred Kaschel und Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht begrüßen. Nach dem gemeinsamen Abendessen gedachte man der im abgelaufenen Jahr verstorbenen Feuerwehrmännern Ludwig Rohrmoser, Siegfried Kaspar und Rudolph Ellwanger. Anschließend berichtete Vorstand Georg Moser über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Die Feuerwehr beteiligte sich an zahlreichen örtlichen Festen und Veranstaltungen der örtlichen Vereine, am Gerzener Kriegerjahrtag, am Ferienprogramm der Gemeinde mit einer Schlauchbootfahrt und am Volkstrauertag. Als eigene Veranstaltungen führte er das Maibaumaufstellen, die Fahrt nach Karpfham, den Vereinsausflug nach Furth im Wald, ein Vergleichswatten, Braggeturnier und Eisstockschießen gegen den Stammtisch der Jungfüchse und die Christbaumversteigerung an, die von den Mitgliedern gut besucht waren. Darüber hinaus wurden mehrere Vorstandssitzungen abgehalten. Kommandant Alex Paringer führte in seinem Tätigkeitsbericht an, dass die Gerzener Feuerwehr im vergangenen Jahr zu fünfunddreißig Einsätzen gerufen wurde, bei denen über 400 Einsatzstunden abgeleistet wurden. Bei den elf Brandeinsätzen waren unter anderem vier Waldbrände, sowie der Brand einer Absauganlage in einem metallverarbeitenden Betrieb. Zu sechs Einsätzen bei Verkehrsunfällen und mehreren technischen Hilfeleistungen musste die Gerzener Feuerwehr ausrücken, so Paringer. Immer häufiger kommt es zu Einsätzen nach Sturmschäden. Kommandant Paringer informierte über die Gemeinschaftsübung in Mais mit den Nachbarfeuerwehren aus Lichtenhaag, Aham, Loizenkirchen, Jesendorf und Wippstetten. Hierbei waren 81 aktive Wehrmännern im Einsatz und die Abstimmung untereinander funktionierte tadellos. Bei der Gemeinschaftsübung in Aham war man mit 21 Mann und der Atemschutztruppe vertreten. Die Wehr übernahm bei verschiedenen Anlässen mehrmals die Verkehrsregelung und wartete die Hydranten im Ortsbereich. Von der Feuerwehr wurden jeweils sechs Monatsübungen und Funkfahrten durchgeführt. Um den Ausbildungsstand hoch zu halten legten zwei Gruppen das Leistungsabzeichen „Technische Hilfeleistung“ erfolgreich ab. Um die Einsätze der Gerzener Feuerwehr transparenter zu machen wurden die Ausführungen des Kommandanten mit einer Fotoshow, vorbereitet und aufgeführt von Josef Prock, den Anwesenden optisch dargestellt. Für diese Präsentation und die Vorführung eines kurzen Werbefilms bekam Josef Prock von allen großes Lob zugesprochen. Aufgrund der technischen Voraussetzungen war es dann auch möglich die den ganzen Tag über durchgeführten Einsätze aufgrund des Orkans „Emma“ den Feuerwehrmännern zu zeigen. In Eggenpoint bot sich den Feuerwehrmännern beim Eintreffen ein Bild der Verwüstung, so schlimm hatte der Sturm die Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. Stolz sei man auch auf die Internetpräsentation der Feuerwehr unter www.ffw-gerzen.de <http://www.ffw-gerzen.de> , in der man Informationen zur Gerzener Feuerwehr sehen kann und Bilder der Einsätze eingestellt sind. Über 85.000 Zugriffe wurden seit der Einstellung vor zwei Jahren bereits getätigt. Hier galt der Dank der Feuerwehr für den Aufbau und Pflege der Internetseite Alwin Ehrmann. Der Kassenbericht von Kassier Sepp Schöttl zeigte, dass die Haupteinnahmen des Vereins das Maibaumaufstellen und die Christbaumversteigerung sind. Bei den Ausgaben schlug im abgelaufenen Jahr die Fahnenrestaurierung mit über 4.000 Euro zu Buche. In den vergangenen sechs Jahren konnte die Feuerwehr aus den erwirtschafteten Überschüssen zahlreiche Anschaffungen von technischen Ausrüstungsgegenständen zum Schutze der Wehrmänner im Wert von knapp 14.000 Euro tätigen. Die Kassenprüfung durch Josef Huber und Jürgen Lang bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung, so dass dem Kassier und der Vorstandschaft Entlastung erteilt werden konnte. Schriftführer Alwin Ehrmann blickte ergänzend auf das vergangene Vereinsjahr zurück und teilte der Versammlung mit, dass Erwin Metzka. Michael Elias, Dieter Ammann und Daniel Moser neu in den Feuerwehrdienst aufgenommen wurden. Anschließend standen die Neuwahlen für die Ämter des Schriftführers und Kassiers an. Da der bisherige Schriftführer Alwin Ehrmann aus beruflichen Gründen für eine weitere Periode von sechs Jahren sich nicht mehr zur Verfügung stellte, wurde auf Vorschlag des Vorstandes Josef Prock einstimmig zum neuen Schriftführer gewählt. Das Amt des Kassiers bleibt für weitere sechs Jahre bei Sepp Schöttl, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde. Bürgermeister Manfred Kaschel dankte den Feuerwehrmännern für ihren freiwilligen Einsatz und die erbrachten Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit. Die Art der Einsätze habe sich in den vergangenen Jahren stark verändert, so Kaschel. Aufgrund der hochtechnischen Einrichtungen und Geräte könne die Feuerwehr bei schweren Verkehrsunfällen und Katastrophen beste Hilfe leisten und hier ihren Mann stehen. Für die notwendigen Einsätze wünschte er den Feuerwehrmännern alles Gute und allezeit eine sichere Heimkunft. Er dankte der Vorstandschaft für die harmonische und kooperative Zusammenarbeit. Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht schloss sich dem Dank seitens des Landkreises an und gab Informationen zur „Integrierten Leitstelle“. Der Aufschaltungstermin steht noch nicht genau fest, könnte aber Ende März erfolgen. Änderungen hat es beim Bayerischen Feuerwehrgesetz zum 1. März 08 gegeben. Hier können künftig Feuerwehrmänner bis zum vollendeten 63. Lebensjahr aktiven Dienst leisten. Vorstand Georg Moser und Zweiter Kommandant Thomas Herrschmann ehrten anschließend Michael Heindl und Michael Elias für 10-jährige, Bernhard Schöttl, Dieter Amann und Kommandant Alexander Paringer für 20-jährige aktive Dienstzeit. Mit dem Dank an die Bevölkerung und dem Gemeinderat für die großzügige Unterstützung, sowie den Feuerwehrfrauen für ihr Verständnis schloss Vorstand Georg Moser die Versammlung.
Gemeinschaftsübung 2007

Retten eines Verletzten
Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes Gemeinschaftsübung der Feuerwehren am 08.10.2007
Gerzen. Zu einer Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Gerzen, Lichtenhaag, Aham, Loizenkirchen, Jesendorf und Wippstetten diente das landwirtschaftliche Gebäude in Mais bei Gerzen. 81 Feuerwehrmänner bekämpften Hand in Hand den erdachten Brand und mussten aus dem verräucherten Gebäude zwei Personen retten. Gegen 18 Uhr wurden die beteiligen Feuerwehren über den Ausbruch eines Brandes in der Einöde Mais alarmiert. Nur kurze Zeit später trafen die Feuerwehren mit Martinshorn und Blaulicht nacheinander an der Einsatzstelle ein. Zuerst an der Einsatzstelle, begann die ortsansässige Feuerwehr sofort der Aufstellung der Atemschutztrupps, um mit der Suche nach den vermissten Personen beginnen zu können, sowie mit dem Löschen aus dem Tankfahrzeug. Parallel hierzu baute ein weiterer Trupp die Wasserversorgung auf und begann ebenfalls mit dem Löschangriff. Kurz darauf trafen auch die benachbarten Feuerwehren ein, mit vereinten Kräften wurde der "Brand" unter Kontrolle gebracht und die angrenzenden Gebäude abgeschirmt. Die Feuerwehren aus Aham, Lichtenhaag, Wippstetten und Jesendorf kümmerten sich um die Wasserversorgung zur Gebäudeabsicherung und übernahmen die Brandbekämpfung auf der Rückseite, während Gerzen und Loizenkirchen das Feuer von der Vorderseite des Gebäudes bekämpften. Die Atemschutztrupps aus Gerzen, Aham und Loizenkirchen suchten derweil unter der Leitung des Atemschutzbeauftragten Matthias Wimmer nach den beiden vermissten Personen, was sich aufgrund der Rauchentwicklung im Gebäudeinneren und zunehmender Dunkelheit als sehr schwer herausstellte. Eine verletzte Person im ersten Obergeschoss konnte relativ rasch geborgen werden, während man für den zweiten mehrere Trupps nacheinander in das brennende Gebäude schicken musste. Trotzdem wurden alle Vermissten gefunden, aus dem Gefahrenbereich gebracht wo auf dem Verletztensammelplatz mit einer Erstversorgung der Verletzten begonnen wurde.
Mit vereinten Kräften wurde der Brand gelöscht und schließlich unter Kontrolle gebracht und gegen 19:15 Uhr seitens der Einsatzleitung: Übung beendet gemeldet. Die Löscharbeiten wurden eingestellt und die verwendeten Gerätschaften wieder gemeinsam auf den Fahrzeugen verstaut. Anschließend begrüßte der Einsatzleiter Kommandant Alexander Paringer die teilnehmenden Feuerwehrmänner, sowie Bürgermeister Manfred Kaschel, Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht und Kreisbrandmeister Franz Grassinger und bedankte sich für die Teilnahme an der Großübung. Er stellte die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren und vor allem der Atemschutztrupps heraus. Wichtig war auch aus seiner Sicht, dass die Rettungswege frei blieben, sowie alle Feuerwehrmänner diszipliniert ihre Aufgabe erledigten und die Einsatzübung gut koordiniert über die Bühne ging. Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht dankte dem Brandleider der Familie Königbauer für die zur Verfügungstellung des Einsatzobjektes und wies auf die Wichtigkeit einer guten Zusammenarbeit hin. Ebenso legte er dar, dass die Sicherungstrupps beim Brandschutz eine enorm wichtige Funktion ausführen, um im Bedarfsfall ihre Kameraden im Einsatz retten zu können. Auch Bürgermeister Manfred Kaschel zeigte sich mit der Übung zufrieden, lobte die gute Zusammenarbeit und die ruhige und sichere Einsatzführung. Auch er dankte allen Feuerwehrmännern für ihren Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit.
Leistungsabzeichen THL 2007

Das Foto zeigt die Teilnehmer an der Leistungsprüfung mit den Schiedsrichtern, Kommandanten Alexander Paringer und Bürgermeister Manfred Kaschel
Leistungsabzeichen für technische Hilfeleistung abgelegt
Gerzen. Nach intensiver Ausbildung durch die beiden Kommandanten Alexander Paringer und Thomas Herrschmann trat vor kurzem eine Gruppe überwiegend mit Feuerwehrdienstgraden besetzter Feuerwehrmänner zum technischen Leistungsabzeichen an. Unter den Prüflingen befanden sich Vorstand Georg Moser, KBI Rudolf Englbrecht, KBM Franz Grassinger aus Loizenkirchen, sowie die beiden Gruppenführer Hans Aumann und Josef Vohberger. Die routinierten Teil-nehmer zeigten dann auch, dass sie gut für den Ernstfall gerüstet sind. Sowohl die Entnahme und der Aufbau der Rettungsgeräte zur Befreiung einer eingeklemmten Person klappten ausgezeichnet. Die praktische Aufgabe bestand darin einen fiktiven Verkehrsunfall in einem vorgegebenen Ablauf in der vorgegebenen Zeit und möglichst ohne Fehler zu meistern. Dem praktischen Teil folgte Fahrzeugkunde. Hierbei wurde das Auffinden von Werkzeugen und Geräten in den Fahrzeugen abgeprüft. Ebenfalls mussten theoretische Fragen schriftlich beantwortet werden. Alle Feuerwehrmänner bewiesen einen souveränen Umgang mit dem technischen Gerät. Die vorgegebene Sollzeit wurde eingehalten, und auch der theoretische Teil der Prüfung stellte für die Floriansjünger keine Schwierigkeit dar. Beim praktischen Bewerb musste eine Unfallstelle abgesichert, ein Notstromaggregat aufgestellt und die Bergeschere sowie der Spreizer in Betrieb genommen werden. Hierzu durfte die vorgegebene Zeit nicht
überschritten werden. Die Schiedsrichter Robert Unterreitmeier, Josef Attenberger und Alfred Metzka als Zeitnehmer begutachteten und bewerteten die Ausführungen der verschiedenen Aufgabenstellungen kritisch und sprachen ein Lob für die fehlerfreie und ordentliche Durchführung aus. Im Gasthof Bergmeier konnte Bürgermeister Manfred Kaschel anschließend seine Glückwünsche zur bestandenen Leistungsprüfung aussprechen und bedankte sich seitens der Gemeinde bei den Feuerwehrmännern für die Bereitschaft, den Leistungsstand in ihrer Freizeit ständig zu erhöhen. Im Anschluss verlieh er mit Kommandant Alexander Paringer den Teilnehmern die in den einzelnen Stufen erlangten Leistungsabzeichen. Für Bernd Rohrmoser, Andreas Fischer, Hans Bick und KBM Franz Grassinger Silber; für Georg Moser Gold; Hans Aumann und Maschinist Sepp Schöttl Gold/Blau und KBI Rudolf
Englbrecht und Gruppenführer Josef Vohberger Gold/Grün.
Ausflug 2007

Gute Laune beim Ausflug
Feuerwehr fuhr nach Furth im Wald
Gerzen. Vor kurzem unternahmen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen ihren Vereinsausflug nach Furth im Wald. Nach einer kurzen gemütlichen Brotzeit ging die Fahrt weiter nach Furth im Wald in das Flederwischmuseum. Hier konnten sich die Besuchern einen Überblick über Altertümer, Maschinen, Gerätschaften und Antiquariat jeglicher Art aus den
vergangenen hundert Jahren machen. Besonders beeindruckte die alte Dampfmaschine, die immer noch funktionsfähig ist. Weiter ging die Fahrt an den Steinbruchsee. Nach einem gemeinsamen Mittagessen besichtigten die Teilnehmer den heimischen Tierpark bevor die Fahrt weiter nach Kötzting zur Bärwurzerei führte. Für die Erwachsenen gab es verschiedene heimische selbstgebrannte Bärwurzköstlichkeiten zur Probe. Ausführliche Informationen erhielt man über die Destillation und Zubereitung des Getränks. Die Kinder tummelten sich in der Zwischenzeit auf der Hüpfburg gelassen aus. Bei dem herrlichem Wetter machte man dann noch einen Abstecher zur Sommerrodelbahn am Hohen Bogen. Während ein Teil der wagemutigen Feuerwehrler die Rodelbahn hinunter rauschten, genossen die älteren Ausflügler auf der Terrasse den strahlenden Sonnenschein bei einer Tasse Kaffee und Kuchen und genossen die tolle Panoramaaussicht. Die Rückfahrt führte noch nach Seemannshausen zu einer bayerischen Brotzeit bevor man erschöpft vom umfangreichen Programm die Heimfahrt nach Gerzen antrat.
Schlauchbootfahrt 2007

Schlauchbootfahrt auf der Vils
Gerzener Ferienprogramm gestartet
Gerzen. Restlos ausgebucht waren die beiden Schlauchbootfahrten der Freiwilligen Feuerwehr mit denen das Gerzener Ferienprogramm am vergangenen Samstag startete. Bewölktes aber angenehmes Wetter bescherte den teilnehmenden Kindern eine interessante Bootsfahrt auf der Vils. Sowohl am Samstagvormittag und Samstagnachmittag wurden die teilnehmenden Kinder auf der idyllischen Vils sicher von den Männern der Feuerwehr gesteuert. Vor dem Start bei der Vilsbrücke in Rutting wünschte 1. Bürgermeister Manfred Kaschel allen Teilnehmern einen tollen Ferienbeginn und Feuerwehrvorstand Georg Moser überzeugte sich vor dem Start von der Sicherheit der Boote und Ausrüstung. Dann ging die Bootsfahrt los und manche Unsicherheit der Kinder war rasch verflogen. Gleitend auf der ruhigen Vils waren die Kinder angetan mit den zahlreichen Vilsschleifen, die eingegrenzt von schattenspendenden Bäumen und Sträuchern wirkte. Zwitschernde Vögel und aufgeschreckte Enten brachten ebenso Abwechslung, wie die traditionellen Wasserschlachten, bei denen keiner trocken blieb. In Neuhausen fand die erlebnisreiche Bootsfahrt seine Endstation. Hier wurden die Kinder und Feuerwehrmänner mit selbstgebackenem Kuchen und Getränken von Hilde Seemann verköstigt, bevor alle Kinder mit dem Feuerwehrauto zum Gerzener Feuerwehrgerätehaus gefahren wurden. Nach einer Stärkung in Form von Pommes mit Ketchup erläuterten die Vorstände Georg Moser und Michael Heindl, sowie die beiden Kommandanten Alexander Paringer und Thomas Herrschmann den aufmerksamen Kindern die Aufgaben einer Feuerwehr die Fahrzeuge mit deren Ausstattungen und Einsatzmöglichkeiten. Zum Abschuss konnten sich die Teilnehmer mit einer kleinen Spritzübung von der Kraft des Wassers überzogen.
Bragge Wettkampf

Das Foto zeigt die Teilnehmer des Bragge-Turniers
Kein Sieger beim „Bragge“-Turnier
Gerzen. Eine Sportart aus früheren Jahren ließen der Stammtisch der Jungfüchse und die Freiwillige Feuerwehr vor kurzem in einem Vergleichskampf wieder aufleben. Beim „Bragge“-Turnier, das meist nur noch der älteren Generation bekannt ist, gilt es mittels einer handgefertigten Eisenscheibe auf eine vorgegebene Weise ein Ziel zu treffen. Nachdem die notwendigen Spielgeräte vom Schmid gefertigt und bemalt waren, trafen sich die Mitglieder beider Vereine am Feuerwehrplatz zu einer ersten Auseinandersetzung. Der Vorstand der Jungfüchse Bernhard Samberger gab die Regeln, die Spielweise und den Modus bekannt. Danach traten je zwei Mannschaften pro Verein mit fünf Personen gegeneinander an. Im ersten Durchgang musste man auf 25 Meter ein Holzstück treffen, was den Feuerwehrlern deutlich besser gelang und sie durch die Treffer von Florian Lechner (3), Sepp Schöttl (2) und Christian Braunstein (2) bei drei Treffern auf Jungfuchsseite durch Alfred Bauer mit 7:3 in Führung gingen. Beim „blind “ Werfen zeigten auf Jungfuchsseite Dora Maier und Maria Vilsmeier ihr Können und brachten so die Jungfüchse wieder ins Spiel zurück. Im dritten Durchgang stand dann die „Gehaxte“ auf dem Programm, die mit je zwei Treffern von Bernhard Samberger bei den Jungfüchsen und Michael Heindl und Dieter Amann bei der Feuerwehr Unentschieden endete. Beim vierten Durchgang ging es dann um „Füßelte“ (Wurf zwischen den Beinen), was bei manchen zu Schwierigkeiten führte. Hans Vilsmeier und Alfred Bauer kamen mit der Technik bestens zurecht und holten für die Jungfüchse ein 7:3 heraus. Bei den Feuerwehrmännern konnte hier lediglich Alexander Paringer mit zwei Treffern Paroli bieten. Der letzte und entscheidende Durchgang wurde als „Gelöffelte“ ausgetragen. Hier überraschte Michael Heindl von der Feuerwehr alle Anwesenden, als er mit einem Direktwurf auf 25 Meter das Holz traf. Der bis zum Schluss spannende Durchgang konnte von der Feuerwehr mit 6:4 gewonnen werden, so dass nach allen absolvierten Durchgängen ein 25:25 auf dem Papier stand. Alle Anwesenden hatten sichtlich Spaß und so mancher Wurf wird noch lange in Erinnerung bleiben. Nachdem es keinen Sieger gab, kam man überein im Herbst das Turnier zu wiederholen.
Maibaumaufstellen 2007

Fotogallerie
Traditionell wurde am ersten Mai von der Gerzener Feuerwehr am Feuerwehrgerätehaus der Maibaum aufgestellt. Bereits am Vorabend wurde der von den Feuerwehrkameraden frisch gestrichene Baum die ganze Nacht über bewacht. Hierzu fanden sich auch zahlreiche Freude der Feuerwehr ein, die bis in die Morgenstunden bei der Maibaumwache ausharrten. Zum Maibaumaufstellen konnte Vorstand Moser Georg zahlreiche Besucher begrüßen, unter ihnen auch Bürgermeister Manfred Kaschel. Die Feuerwehr bewirtete die Besucher mit Spanferkel, Grillspezialitäten, gegrillten Forellen, Bier vom Fass und alkoholfreien Getränken. Die Kinder konnten sich in der Hüpfburg - Marke Feuerwehrauto - austoben oder am Sandspielplatz vergnügen. Nach dem Mittagessen wurde der Maibaum unter den fachmännischen Kommandos des Vorstandes Georg Moser in traditioneller Weise mit Schwaiberln und Manneskraft Zug um Zug in die Höhe gebracht bis er unter Applaus der Zuschauer in seiner Halterung verankert wurde. Anschließend genossen die Gäste bei strahlendem Sonnenschein in Biergartenatmosphäre bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen den Nachmittag.
Generalversammlung: Freiwillige Feuerwehr blickte zurück

Das Bild zeigt einige Vorstandsmitglieder mit den Geehrten und Neuzugängen
Am Samstag, den 3. März 2007 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen im Gasthaus Kaspar statt. Der Versammlung war
ein Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der St. Georg Kirche vorausgegangen, den Pfarrer Franz Speckbacher feierlich zelebrierte und von Feuerwehrmännern aktiv mit gestaltet wurde.
Gut organisiert und von der Gemeinde mitgetragen blickte die Feuerwehr auf ein sehr ereignisreiches Jahr zurück. Zur Jahreshauptversammlung konnte Vorstand Georg Moser neben zahlreichen Feuerwehrkameraden insbesondere Bürgermeister Manfred Kaschel und
Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht begrüßen.
Nach dem gemeinsamen Abendessen gedachte man der im abgelaufenen Jahr verstorbenen ehemalige Fahnenmutter Paula Wirthmüller und den beiden Feuerwehrmännern Eberhard Breuer und Karl Wutzer.
Anschließend berichtete Vorstand Georg Moser über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Die Feuerwehr beteiligte sich an zahlreichen örtlichen Veranstaltungen, am Gerzener Kriegerjahrtag, am Ferienprogramm der Gemeinde mit einer Schlauchbootfahrt, sowie am Volkstrauertag. Als eigene Veranstaltungen führte er das Maibaumaufstellen, die Fahrten nach Karpfham; Brauereibesichtigung Stöttner Pfaffenberg und den Vereinsausflug nach Berchtesgaden, ein Vergleichswatten gegen den Stammtisch der Jungfüchse und die Christbaumversteigerung an, die von den Mitgliedern gut besucht waren. Kommandant Alex Paringer führte in seinem Tätigkeitsbericht an, dass die Gerzener Feuerwehr im vergangenen Jahr zu sechsunddreißig Einsätzen gerufen wurde. Aufgrund der Schneekatastrophe leistete man im Landkreis Deggendorf zweimal überregionale Hilfe. Bei den sechs Brandeinsätzen war unter anderem der Großbrand beim Autohaus Ostermaier, bei dem die Gerzener Feuerwehr mit der kompletten Ausstattung ihre Einsatzfähigkeit unter Beweis stellen konnte. Leider hat sich die Anzahl der Einsätze bei Verkehrsunfällen nicht verringert, so Paringer. Aber durch die Anschaffung des neuen Spreizer könne man schneller und effektiver helfen. Auch musste die Feuerwehr mehrmals Ölspuren beseitigen und zu Einsätzen nach Sturmschäden ausrücken. Kommandant Paringer informierte über zahlreiche Insekteneinsätze und mehreren technischen Hilfeleistungen. Bei der Großübung in Leberskirchen waren fast alle aktiven Männern im Einsatz. Auch die Herbstübung im Gemeindebereich Aham diente der Zusammenarbeit mit der Nachbarfeuerwehr. Die Wehr übernahm bei verschiedenen Anlässen mehrmals die Verkehrsregelung und wartete die Hydranten im Ortsbereich. Von der Feuerwehr wurden neun Monatsübungen und fünf Funkfahrten durchgeführt. Um den Ausbildungsstand hoch zu halten nahmen neun Feuerwehrmänner am Sprechfunklehrgang und zwei Jungfeuerwehrmänner an der Truppmannausbildung teil. Zwei Gruppen legten das Leistungsabzeichen
„Löschen“ und eine Gruppe „Technische Hilfeleistung“ erfolgreich ab.
Nach 37 Jahren aktiven Feuerwehrdienstes, davon viele Jahre als Vorstand, verabschiedeten Vorstand Moser u. Kommandant Paringer Hans Schlecht in den passiven Feuerwehrdienst und dankten Ihm für seine langjährigen Aktivitäten für die Gerzener Feuerwehr.
Der Kassenbericht von Kassier Sepp Schöttl zeigte, dass die Haupteinnahmen des Vereins das Maibaumaufstellen und die Christbaumversteigerung sind. So konnte die Feuerwehr aus dem Überschuss zahlreiche Anschaffungen von technischen Ausrüstungsgegenständen zum Schutze der Wehrmänner tätigen. Die Kassenprüfung bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung, so dass dem Kassier und der Vorstandschaft Entlastung erteilt werden konnte.
Schriftführer Alwin Ehrmann blickte ergänzend auf das vergangene Vereinsjahr zurück und teilte der Versammlung mit, dass Josef Prock, Florian Wutzer u. Michael Weber neu in den Feuerwehrdienst aufgenommen wurden.
Bürgermeister Manfred Kaschel dankte den Feuerwehrmännern für ihren Einsatz und die erbrachten Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit. Sie sind immer zur Stelle, wenn sie gebraucht werden, so Kaschel. Die Zahl der Brandfälle war im vergangenen Jahren ungewöhnlich hoch, aber immer mehr Einsätze müsste die Feuerwehr bei schweren Verkehrsunfällen und Katastrophen leisten und hier ihren Mann stehen. Erfreulich sehe er auch die Präsenz der Wehr bei öffentlichen Terminen in Uniform. Durch den selbstfinanzierten Kauf von technischen Geräten aus den Veranstaltungen werde der Gemeindehaushalt entlastet. Er dankte der Vorstandschaft für die harmonische und kooperative Zusammenarbeit.
Vorstand Georg Moser und Kommandant Alex Paringer ehrten anschließend Christian Braunstein und Franz Liebl für 20-jährige, Alfred Bauer für 30-jährige aktive Dienstzeit. Ferner wurde Josef Vohberger für 25 Jahre aktiver Dienst bei der Feuerwehr vom Innenminister mit einer Urkunde und Ehrenabzeichen bedacht.
Mit dem Dank an die Bevölkerung und dem Gemeinderat für die großzügige Unterstützung, sowie den Feuerwehrfrauen für ihr Verständnis schloss Vorstand Georg Moser die Versammlung.
Helmlampen für die FFW Gerzen

Das Bild zeigt die Feuerwehrmänner mit ihren neuen Lampen und Bürgermeister
Manfred Kaschel
Feuerwehr mit neuen Helmlampen ausgestattet
Gerzen: Die Gerzener Feuerwehr hat kurz vor Jahresende ihren Ausrüstungsbestand nochmals erneuert und somit die Feuerwehrmänner für ihre
schwierigen Einsätze bei Dunkelheit mit entsprechenden
Hochleistungsarbeitslampen ausgestattet. Es wurden zwanzig Xenon-Hochleistungs-Arbeitslampen UK4AA gekauft. Diese Lampen werden mit Helmhalter auf den Einsatzhelmen montiert, so dass die Feuerwehrmänner den Einsatzbereich mit den Lampen ausleuchten können ohne dadurch in ihrer Arbeit eingeschränkt zu sein. Bei Verkehrunfällen in der Nacht und bei
widrigen Sichtverhältnissen kann somit rasch die Erstversorgung gewährleistet werden. Auch für die Atemschutzträger wurde durch diese
Anschaffung die Einsatzmobilität vergrößert, da sie bei künftigen Einsätzen die bisher verwendeten Handlampen nicht mehr benötigen und dadurch mehr Freiraum haben.
Diese Anschaffungen, die komplett aus der Kasse der Feuerwehr bezahlt wurden, konnten nur getätigt werden aufgrund der guten Einnahmen aus der Christbaumversteigerung. Der Dank des Vorstandes und Kommandanten gilt deshalb der gesamten Bevölkerung für die großzügige Unterstützung bei der
Sammlung und der aktiven Teilnahme an der Versteigerung. Die diesjährige Christbaumversteigerung findet am Samstag, 16. Dezember, ab 20 Uhr im Saal
des Gasthofes Bergmeier statt.
Spendenübergabe

Das Bild zeigt die Vorstandschaft der Gerzener Feuerwehrmänner mit
Bürgermeister Manfred Kaschel bei der Scheckübergabe
Großzügige Spende der Feuerwehr
Vor kurzem überreichte die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr. Gerzen Bürgermeister Manfred Kaschel einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro. Diese Spende aus der eigenen Feuerwehrkasse war nur möglich aufgrund der Einnahmen aus der Christbaumversteigerung und vom Maibaumaufstellen und ist ein Zuschuss für den Mitte diesen Jahres von der Gemeinde gekauften neuen Technischen Hilfesatz. Die Anschaffung der neuen Rettungssysteme bestehend
aus Hochleistungs-Spreizer, Premium Schneidgerät, Hochleistungszylinder und Hochleistungsaggregat war dringend notwendig, da der bisherige Technische Hilfesatz bereits seit über 25 Jahren im Einsatz war und hier bei Verkehrsunfällen sowohl das alte Schneidgerät als auch der Spreizer oftmals an der neuen Fahrzeuggeneration mit verbesserter Fahrzeugstabilität und Seitenaufprallschutz scheiterten. Da die Gerzener Feuerwehr als Stützpunktfeuerwehr, deren Einsatzgebiet mittlerweile auch auf die Bundesstrasse 388 Dirnaich bis Gangkofen erweitert wurde, vor allem bei
Verkehrsunfällen gefordert ist, war eine Anschaffung der neuen Rettungssysteme dringend geboten. Nun können bei Verkehrunfällen Verletzte schneller aus verformten Autos befreit werden und der Sicherheitsstandard
hat sich mit den neuen Geräten ebenfalls erhöht.
Von der Leistungsfähigkeit der neuen Gerätschaften konnten sich die Feuerwehrmänner vor kurzem bei einem Verkehrsunfall überzeugen, als man zwei eingeklemmten Personen aus dem Pkw befreien musste.
Erster Bürgermeister Manfred Kaschel bedankte sich für die großzügige Spende, die vor allem in Zeiten knapper Kassen erfreulich ist. Er und der Gemeinderat sahen die Notwendigkeit der Anschaffung der teueren Geräte, da
vor allem bei Verkehrsunfalleinsätzen hierdurch eine optimale Hilfe ermöglicht wird. Auch würdigte er die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrmänner und den hohen Ausbildungsstand, die sie in ihrer Freizeit für das Wohl der Allgemeinheit aufbringen und sagte der Feuerwehr die bestmögliche Unterstützung durch die Gemeinde zu. Mit dieser neuesten Technik ist die FFW Gerzen jetzt noch besser in der Lage auch bei schwersten Verkehrsunfällen die gewohnt schnelle und optimale Hilfe zu gewährleisten.
Wattturnier gegen die "Jungfüchse"

Das Foto zeigt den Vorstand der Feuerwehr Georg Moser (zweiter von rechts) Feuerwehrkassier Sepp Schöttl (rechts), den 2. Vorstand der Jungfüchse Josef Rothenaigner (links) mit den Finalteilnehme
Jungfüchse gewannen Watturnier
Gerzen. Am vergangenen Samstagabend traf sich die Gerzener Feuerwehr zu einem Watt-Vergleichskampf mit dem Stammtisch der Jungfüchse, der mittlerweile fester Bestandteil im Terminkalender beider Vereine ist. Wie auch bei den Wattturnieren der vergangenen Jahre wurde ein Fass Bier ausgespielt, das die Verlierermannschaft zu bezahlen hatte. Jede Mannschaft hatte 12 Mann ins Rennen geschickt. Nach der Auslosung wurde in zwei Gruppen jeder gegen jeden gespielt. Der erste Spieldurchgang verlief ausgeglichen und sowohl die Jungfüchse als auch die Feuerwehrler konnten je drei Spiele gewinnen. Im zweiten Durchgang gewannen die Jungfüchse in der Gruppe A alle drei Spiele und auch in der Gruppe B konnte man zwei von drei Spielen für sich entscheiden. Während der Pause konnten sich alle Teilnehmer mit einer kräftigen Gulaschsuppe stärken. Im letzten Durchgang dominierten die Jungfüchse die Gruppe B und gewannen alle drei Spiele, während in der Gruppe A die Feuerwehr nach langen spannenden Spielen mit zwei Siegen noch für einen etwas versöhnlichen Abschluss sorgten. Am Ende konnten die Jungfüchse nach einigen spannenden Stunden Watten mit 24:12 Punkten und einem Spieleverhältnis von 34:20 einen ungefährdeten Sieg einfahren. Das Finalspiel bestritten dann zwei Teams der Jungfüchse. Im internen Duell konnte sich das Duo Bernhard Samberger / Steps Kaspar gegen Joe Moser / Franz Liebl in einem engen Spiel im dritten entscheidenden Durchgang bei "gespannt auf gespannt" mit Glück behaupten.
FFW-Ausflug in Berchtesgaden

Die Ausflügler
Feuerwehr fuhr nach Berchtesgaden
Gerzen. Vor kurzem unternahmen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen ihren Vereinsausflug nach Berchtesgaden. Nach einer kurzen Brotzeit in Tittmonig ging die Fahrt weiter zum Kehlsteinhaus. Hier eröffnete sich den Besuchern ein überwältigender Blick über das Berchtesgadener Land. Ein mit Naturstein ausgeschlagener Tunnel führte 124 Meter weit durch das Felsmassiv zu einem prunkvollen, messingverkleideten Aufzug mit dem man in nur 41 Sekunden in das Innere des Kehlsteinhauses gelangte. Hier konnte man sich über die Baugeschichte des Kehlsteinhauses informieren und wissenswertes über die frühere Verwendung und die heutige Nutzung des Hauses erfahren. Anschließend ging es über die Rossfeldringstrasse zur Rossfeldhütte. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führte die Fahrt nach Schönau am Königssee. Hier besichtigte ein Teil die Fischzuchtanlage und man konnte sich Informationen über die Fischzucht holen und anschließend frisch gegrillte Forellen bei einer frischen maß Bier verzehren. Bei herrlichem Wetter marschierte man dann zum Königssee und konnte auf der Terrasse bei einer Tasse Kaffee und Kuchen den strahlenden Sonnenschein und tolle Panoramaaussicht genießen. Mit Einbruch der Dunkelheit trat man die Rückfahrt nach Gerzen an!
Bilder
FFW Gerzen - Neue Rettungssysteme im Einsatz
Bei der letzten Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr Gerzen wurden bei der Autoverwertung Hertenberger in Solling die kürzlich übergebenen neuen Rettungssysteme im praktischen Betrieb erprobt. Unter der Leitung der beiden Kommandanten Alexander Paringer und Thomas Herrschmann, sowie Vorstand Georg Moser zerlegten die Feuerwehrmänner fachmännisch mehrere ausrangierte Autos.
FFW Gerzen - Leistungsabzeichen für technische Hilfeleistung abgelegt
Gut vorbereitet durch den 2. Kommandanten Thomas Herrschmann stellten sich neun Männer der Gerzener Feuerwehr vor kurzem dem Schiedsrichterteam, bestehend aus Kreisbrandmeister Franz Grassinger, Kreisbrandmeister Franz Saxstetter und Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht, um die Prüfung zum technischen Leistungsabzeichen erfolgreich abzulegen.
Schlauchbootfahrt im Rahmen des Ferienprogramms
FFW Gerzen - Schlauchbootfahrt im Rahmen des Ferienprogramms Restlos ausgebucht waren die beiden Schlauchbootfahrten der Freiwilligen Feuerwehr mit denen das Gerzener Ferienprogramm am vergangenen Wochenende
startete. Bewölktes aber angenehmes Wetter bescherte den teilnehmenden Kindern eine interessante Bootsfahrt auf der Vils.